Musik aus Finsterwalde
: Wie diese vier Frauen mit Saxophon Distanzen überwinden

Das Saxophon-Quartett „Sax weiter“ aus Finsterwalde trotzt allen Entfernungen. Die vier Frauen aus Dresden, Leipzig, Lübben und Finsterwalde schlagen der Distanz mit ihrem Kniff ein Schnippchen.
Von
Kai Roeper
Finsterwalde
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Alle Mitglieder des Ensembles "Sax weiter" kommen ursprünglich aus dem Raum Finsterwalde. Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswegen und räumlicher Distanz spielen sie weiterhin zusammen - und sind vielleicht enger denn je.

Alle vier Musikerinnen des Ensembles „Sax weiter“ kommen ursprünglich aus dem Raum Finsterwalde. Trotz ihrer unterschiedlichen Lebenswege und räumlicher Distanz spielen Christine Hämmerling, Lea Bahr, Josi Pötzsch und Laetitia Pilz weiterhin zusammen – und sind vielleicht enger denn je.

Lea Bahr
  • Das Saxophon-Quartett „Sax weiter“ aus Finsterwalde verbindet vier Frauen trotz räumlicher Distanzen.
  • Die Musikerinnen aus Dresden, Leipzig, Lübben und Finsterwalde proben meist nur einmal im Monat.
  • Gegründet 2023, entstand das Quartett aus einer spontanen Idee und prägt nun ihr gemeinsames Leben.
  • Besondere Momente wie Auftritte und Proben stärken ihre Freundschaft und musikalische Harmonie.
  • Die Verbindung durch Musik wächst stetig – sie motivieren, vertrauen und lachen viel miteinander.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Was als spontane Idee begann, ist für Lea, Josi, Laeti und Tine längst viel mehr als ein musikalisches Projekt. Die vier Frauen leben inzwischen in Dresden, Leipzig, Finsterwalde und Lübben – und trotzdem gelingt es ihnen, immer wieder zusammenzufinden. Ihr Saxophon-Quartett ist dabei ein Band, das stärker ist als jede Distanz.

Im Sommer 2023 gründete Tine das Ensemble „Sax weiter“. Über die Kreismusik- und Kunstschule Gebrüder Graun kamen Lea (24), Josi (27) und Laeti (22) dazu. „Unsere Verbundenheit über die Musik hält uns zusammen“, sagt Laeti.

Dabei ist der Alltag der vier (Ex-)Finsterwalderinnen geprägt von unterschiedlichen Lebenswegen und räumlicher Entfernung. „Weil wir alle weit weg voneinander wohnen, sind Proben nur am Wochenende möglich. Wenn überhaupt, schaffen wir es auch nur einmal im Monat zu üben. Umso wichtiger ist es dann, effektiv an den Stücken zu arbeiten“, erzählt Lea.

Proben im Alltag: Musiker aus Finsterwalde trotzen Distanz

Die Proben werden deshalb zu besonderen Inseln im Alltag. Lea berichtet: „Dabei spielen aber natürlich auch die Pausen eine wichtige Rolle. Ich fühle mich bei den anderen gehört und empfinde es als super, neben der Musik auch noch über andere Sachen zu reden.“ So kann es passieren, „dass aus einer 2-Stunden-Probe eine 3-Stunden-Probe wird.“

Gemeinsame Erlebnisse schweißen das Quartett zusammen. „Der Auftritt im La Casa in Lübben zur ‚Fête de la musique‘ im Juni 2025 war wundervoll. Es war eine laue Sommernacht und wir waren alle ziemlich aufgeregt. Unsere Darbietung hat echt gut geklungen. Wenn sich die Proben dann so auszahlen, macht das natürlich richtig viel Freude, die lange nach einem Auftritt anhält und motiviert“, erinnert sich Tine.

Josi bleibt vor allem ein Abend in der Kino-Bar Casablanca unvergessen. „Ich glaube, an diesem Abend sind wir noch enger zusammengewachsen, sowohl musikalisch als auch freundschaftlich“, blickt auch Lea zurück. „Es war ein super schöner Sommerabend, an dem wir alle noch lange gemeinsam zusammen gequatscht und ganz viel gelacht haben“, berichtet sie weiter.

Musiker aus Finsterwalde wachsen zusammen

Trotz aller organisatorischen Schwierigkeiten wächst die Verbindung der vier Musikerinnen mit jedem Treffen. „Wir lieben alle vier die Musik und vor allem, zusammen zu musizieren“, findet Josi. Und Lea fasst zusammen: „Unsere Freundschaft ist größer geworden, weil wir gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen sind.“

Sie fügt hinzu: „Wir motivieren uns, hören zu und lachen viel zusammen. Das schafft Vertrauen – ich denke, das hört man am Ende auch in unserer Musik und merkt man als Zuhörer.“ „Die Musik ist unser kleinster gemeinsamer Nenner, aber auch irgendwie der größte“, findet Tine abschließende Worte.