Holocaust-Gedenken: Sparkasse Elbe-Elster fördert Projekte „Gegen das Vergessen“

Denkmal an Opfer des Faschismus in Tröbitz in Elbe-Elster.
Lutz BrunoProjekte von Schulen in Elbe-Elster, die sich mit der Aufarbeitung der Verbrechen des Nationalsozialismus und der Erinnerung an den millionenfachen Mord im Holocaust beschäftigen, werden in diesem Jahr zum zweiten Mal von der Sparkassenstiftung finanziell gefördert.
Unter dem Stichwort „Gegen das Vergessen“ bietet die Stiftung einen Zuschuss von 750 Euro pro Schulklasse für Studienfahrten zu Gedenkstätten an den Holocaust. „Das Thema ist schließlich auch heute allgegenwärtig“, erklärt René Stolpe, der bei der Sparkasse Elbe-Elster für deren Stiftungsarbeit zuständig ist, deren Engagement für die Erinnerung an die Verbrechen des faschistischen Deutschland.
Elber-Elster-Schulen können sich bis 15. Oktober bewerben
Die Fahrten sollen dazu für Klassen ab 9. Klassenstufe angeboten werden, Ganztagsbesichtigungen einer Erinnerungsstätte in Deutschland umfassen und im Nachhinein in Berichten aufgearbeitet werden.
Während sich Schulen in Elbe-Elster noch bis zum 15. Oktober auf der Webseite der Sparkassenstiftung um Fördergelder bewerben können, ist der Ausschreibung zufolge bis Ende des Jahres 2021 Zeit, die Fahrten zu realisieren. Damit soll dafür gesorgt werden, dass etwaige Unsicherheit für Termine wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zum Hinderungsgrund für eine Teilnahme wird.
Gedenkstätten auch in Elbe Elster
Erinnerungsorte an den Holocaust gibt es auch in Elbe-Elster selbst. So erinnert der jüdische Friedhof in Tröbitz an Gefangene des KZ Bergen-Belsen, die bei einem Gewalttransport im sogenannten „Verlorenen Zug“ zu Tode kamen.
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