Gewalt in Finsterwalde
: Kreisverwaltung zieht Konsequenzen für besseren Schutz

Nach einem Angriff auf Mitarbeiter der Kreisverwaltung Elbe-Elster wird in der Außenstelle in Finsterwalde der Betrieb wieder aufgenommen. Aber mit neuen Regeln.
Von
Mario Sanders
Finsterwalde
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Angriff auf Mitarbeiter in Kreisverwaltung Elbe-Elster

Ein Angriff auf Mitarbeiter in der Außenstelle Finsterwalde der Kreisverwaltung Elbe-Elster hat Folgen. Dazu gehören neue Sicherheitsvorkehrungen.

Frank Hammerschmidt/dpa
  • Dienstbetrieb in Finsterwalde startet ab Dienstag schrittweise – nach gewaltsamem Vorfall.
  • Termine sind Pflicht: Zutritt nur nach Vereinbarung, Haupteingänge bleiben geschlossen.
  • Jugendamt und Straßenverkehrsamt vor Ort bleiben vorerst zu; Bad Liebenwerda übernimmt.
  • Wachschutz begleitet Sprechzeiten: dienstags 8–17 Uhr und donnerstags 8–16 Uhr.
  • Viele Anliegen zum Straßenverkehrsamt sind online möglich, teilt die Kreisverwaltung mit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach einem gewaltsamen Zwischenfall in der Finsterwalder Außenstelle der Kreisverwaltung Elbe-Elster kehrt der Dienstbetrieb ab Dienstag (21. Juli) schrittweise zurück. Darüber informiert Torsten Hoffgaard, Pressesprecher der Kreisverwaltung Elbe-Elster. Bürger können sich dann wieder an das Gesundheitsamt sowie das Amt für Bauaufsicht, Umwelt und Denkmalschutz wenden. Allerdings sind zuvor grundsätzlich Termine zu vereinbaren.

Die Außenstelle der Kreisverwaltung in Finsterwalde hatte ihre Sprechzeiten nach dem Vorfall vom 16. Juli zunächst komplett ausgesetzt. An diesem Tag war eine Mitarbeiterin des Jugendamtes während der Sprechzeit von einem 35-jährigen Mann angegriffen worden. Vier weitere Menschen wurden ebenfalls verletzt.

Am Standort Finsterwalde bleiben jedoch das Jugendamt und das Straßenverkehrsamt bis auf Weiteres nicht erreichbar. Wer dort Anliegen vorbringen muss, sollte vorerst auf die Dienststellen in Bad Liebenwerda ausweichen. Die Kreisverwaltung bittet laut Hoffgaard darum, sich vorab telefonisch beraten zu lassen oder direkt einen Termin zu vereinbaren.

Sicherheitsvorkehrungen in Finsterwalde nach Angriff verschärft

Für viele Angelegenheiten rund um das Straßenverkehrsamt verweist der Landkreis zudem auf seine Online-Angebote. „Zahlreiche Leistungen könnten inzwischen digital beantragt werden“, heißt es von Hoffgaard.

Als Reaktion auf den Angriff werden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft. Künftig ist während der Sprechzeiten dienstags von 8 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowohl in Finsterwalde als auch in Bad Liebenwerda ein Wachschutz im Einsatz. Er soll den Besucherverkehr begleiten und für mehr Sicherheit sorgen.

Der Zugang zu den Verwaltungsgebäuden wird streng geregelt: Die Haupteingänge bleiben geschlossen, Zutritt erhält nur, wer vorher einen Termin vereinbart hat.

Mit dem schrittweisen Neustart versucht die Kreisverwaltung, nach den Ereignissen der vergangenen Woche wieder ein Stück Normalität herzustellen – wenn auch unter spürbar verschärften Sicherheitsbedingungen.