Fitnessstudio in Finsterwalde
: Aktion gegen Rückenschmerzen, Sano sucht Teilnehmer

Rückenmuskeln gegen Rückenschmerz – das Gesundheitsstudio Sano in Finsterwalde sucht  Teilnehmer für eine neue Aktion. Wie man mitmachen kann, Kosten und Ablauf.
Von
Rolf Kühne
Finsterwalde
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Doris Ecknigk (l.) trainiert im Rahmen des neuen Rücken-Projektes im Gesundheitsstudio Sano in Finsterwalde. Ihr zur Seite steht Monika Friedrich. Sie erklärt, worauf es ankommt. Die Teilnahme ist noch möglich.

Doris Ecknigk (l.) trainiert im Rahmen des neuen Rückenprojektes im Gesundheitsstudio Sano in Finsterwalde. Ihr zur Seite steht die Gesundheitsmanagerin Monika Friedrich. Sie erklärt, worauf es ankommt.

Rolf Kühne
  • Gesundheitsstudio Sano in Finsterwalde startet 30-Tage-Rückenprojekt, Anmeldung weiter möglich.
  • Ziel ist weniger Rückenschmerz durch Training – Teilnahme ist kostenlos.
  • Ansatz: Erst Beweglichkeit herstellen, dann kräftigen, anschließend stabilisieren.
  • Programm umfasst Ganzkörpertraining, empfohlen sind zweimal pro Woche je 45 Minuten.
  • Fortschritt wird per Kraftmessungen nach sieben Einheiten erfasst, „biologisches Alter“ messbar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rückenprobleme sind eine weitverbreitete Volkskrankheit in Deutschland. Nicht Salben oder Schmerzmittel sollen dagegen helfen, sondern gezieltes Training. Das Gesundheitsstudio Sano in Finsterwalde hat dafür sein 30-Tage-Rückenprojekt gestartet. Anmeldungen sind noch möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

„Wir testen, wie sich bei den Teilnehmern regelmäßiges Training über 30 Tage auf Rückenbeschwerden auswirkt. Rückenprobleme sind eine Volkskrankheit, entsprechend hoch ist die Nachfrage nach solchen Angeboten“, sagt Monika Friedrich. Den Ansatz des 30-Tage-Rückenprojektes im Sano beschreibt die Geschäftsführerin so: „Zuerst Beweglichkeit herstellen, dann kräftigen.“

Man müsse sich, so erklärt Monika Friedrich, den Körper wie ein Haus vorstellen: „Wenn Türen klemmen und Fenster verzogen sind, bringt es nichts, einfach nur die Wände dicker zu machen. Erst muss alles wieder in die richtige Position gebracht werden. Dadurch schafft man Beweglichkeit“, veranschaulicht die studierte Gesundheitsmanagerin.

Erreicht werden soll das durch Übungseinheiten, bei denen gleichzeitig gedehnt und gekräftigt wird. Das verändere die Statik im Körper, so die Sano-Chefin. Sie ergänzt: „Danach wird stabilisiert. So wird die Rückenmuskulatur für eine bessere Körperhaltung gekräftigt. Die Muskulatur ist dann wie das tragende Gerüst und die Stabilisierung des Hauses. Sie hält alles dauerhaft in der richtigen Position.“

Konkret beinhaltet das Trainingsprogramm ein Ganzkörpertraining. Alle Muskeln werden trainiert. „Denn Rückenschmerzen können von vielen Stellen des Körpers herrühren“, weiß die Gesundheitsmanagerin aus ihrer beruflichen Erfahrung. Sie empfiehlt, zweimal pro Woche zu trainieren, jeweils 45 Minuten. Das sei ein minimaler Zeitaufwand für weniger Schmerzen und höhere Lebensqualität, die durch weiteres Training langfristig gehalten werden könne.

Sano in Finsterwalde will mit Fakten arbeiten

Um die Fortschritte der Projektteilnehmer messbar zu machen, wollen die Fitness- und Gesundheitstrainer im Sano mit klaren Fakten arbeiten. Monika Friedrich: „Zum Start beginnen wir mit Kraftmessungen. Die werden nach jeweils sieben Trainingseinheiten wiederholt. So sehen die Teilnehmer direkt ihre Fortschritte.“

Zusätzlich sei das biologische Alter messbar. „Das funktioniert über die Messung der Kraftwerte der Muskeln. Man kann sich um Jahrzehnte jünger trainieren“, versichert Monika Friedrich. Eine von denen, die das gern ausprobieren wollen, ist Doris Ecknigk aus Buchhain (Ortsteil von Doberlug-Kirchhain). „Ich habe jetzt wieder begonnen, den Körper zu stärken, denn ich möchte mich so lange wie möglich selbst bewegen können“, sagt die 67-Jährige. Sie wisse aus Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen, dass das nicht selbstverständlich ist.

Früher hat Doris Ecknigk im Büro gearbeitet, mit vielen Stunden sitzender Tätigkeit. „Ich hatte auch schon mal mit Training in einem Fitnessstudio begonnen, dann aber aus Zeitgründen wieder aufgehört“, berichtet die Seniorin. Jetzt ist sie wieder aktiv geworden und will auch ihren Rückenproblemen zuleibe rücken. „Mit der Gartenarbeit wird es auch nicht besser“, meint sie schmunzelnd.

Seit Ende April trainiert sie im Rahmen des Rückenprojektes im Sano und steht jetzt in der dritten Trainingswoche. „Ich bin positiv überrascht. Man trainiert hier in Gemeinschaft. Das gefällt mir sehr gut“, betont die Buchhainerin.

Mitmachen statt zuschauen, heißt es im Sano in Finsterwalde.

„Mitmachen statt zuschauen“, heißt es im Sano in Finsterwalde.

Rolf Kühne

Sie versucht, möglichst zweimal pro Woche zu trainieren. Veränderungen an ihrem Körper kann sie schon feststellen: „Ich habe jetzt bereits das Gefühl, dass der Rückenbereich gestärkt wird. Bei den nächsten Trainingseinheiten möchte ich die Streckübungen zum Lösen von Verspannungen noch intensivieren. Nach den 30 Tagen mache ich auf jeden Fall weiter.“

Anmeldungen sind noch möglich

Ursprünglich sollte das Rückenprojekt auf 30 Teilnehmer begrenzt werden. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde es aber erweitert. Weitere 30 Plätze sind verfügbar. Der Einstieg ist also noch möglich.

Anmeldungen unter 03531 5160270.

Die Teilnahme ist kostenlos.