Bis zum 8. Januar 2020 konnten Kunden der Deutschen Bank am Markt 33 noch Geld abheben und am Selbstbedienungsterminal Geld überweisen. Danach ist auch die Bank mit ihren Automaten aus dem Eckhaus zur Langen Straße ausgezogen, weil das denkmalgeschützte Gebäude ab dem Frühjahr 2020 umfassend saniert wird.

Das Erdgeschoss soll auch nach der Sanierung gewerblich genutzt werden. Wie, steht noch nicht fest. Fest steht aber, dass die Deutsche Bank vorerst nicht zurückkehrt. Darüber informiert Deutsche-Bank-Sprecher Christian Hotz. „Wir haben uns um einen Ersatz in Finsterwalde bemüht, sind dabei aber nicht fündig geworden“, so Hotz auf Rundschau-Nachfrage. Damit haben Kunden des Geldinstituts keine Anlaufstelle mehr in der Stadt, um beispielsweise Kontoauszüge zu holen.

Nächste Filiale erst wieder in Senftenberg

Die Möglichkeit zur Einsicht ins Konto besteht für Kunden der Deutschen Bank damit seit dem 9. Januar erst wieder in der nächstgelegenen Filiale in Senftenberg (Bahnhofstraße 8). Kostenlos Geld abheben könnten Sängerstädter laut Hotz weiterhin in der Postbank am Markt, in der Shell-Tankstelle in Massen sowie in Supermärkten, die diesen Service an der Kasse anbieten.

Selbstbedienungsbereich vor dem Aus Guben: Die nächste Bank schließt

Guben

Alternativen, um ähnlich wie an einem Selbstbedienungsterminal Einsicht in das Konto zu bekommen, seien laut dem Banksprecher das Telefon-Banking, ein monatlicher Versand der Kontoauszüge sowie die Nutzung des Online-Bankings.

Deutsche Bank verschwindet aus Elbe-Elster

Für einen Rundschau-Leser, der in dieser Woche am Reporter-Telefon sei Bedauern über die Schließung der Bankfiliale geäußert hat, seien das keine Alternativen. Der Rentner habe kein Auto und vermisse die regelmäßigen Kontostandsabfragen vor Ort. Auch habe er mit dem Internet nichts am Hut. Genau so wenig wie das Geldinstitut in Zukunft mit Elbe-Elster. Eine Filialsuche offenbart: Die Bank verschwindet nicht nur aus Finsterwalde, sondern eben auch aus dem Landkreis.