Elbe-Elster-Klinikum: Wie könnte Zusammenarbeit mit Uni-Medizin Cottbus aussehen?

Die Organisatoren der Bürgerdialoge der Medizinischen Universität Lausitz erhoffen sich eine ähnlich gute Resonanz wie bei den Gesprächsrunden, die das Elbe-Elster-Klinikum, hier in Finsterwalde, initiiert hatte.
Mario Sanders- Bürgerdialoge zur Gesundheitsstruktur und Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz.
- Erste Foren am 4., 11. und 25. November 2023 in Finsterwalde, Elsterwerda und Herzberg.
- Themen: Versorgung, Pflege, digitale Innovationen, Prävention und Gesundheitskompetenz.
- MUL-Vorstandsmitglieder stellen sich Bürgerfragen und leiten Thementische.
- Ziel: Transparenz und Information über die künftige Gesundheitsversorgung in der Region.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein künftiges Zentralklinikum in Elbe-Elster soll, wenn es dann zur Umsetzung kommt, eng mit der im Aufbau befindlichen Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem in Cottbus (MUL-CT) zusammenarbeiten. Schon jetzt, so die Leitung des Elbe-Elster-Klinikums, werden die Kontakte vertieft und medizinische Leistungen in Abstimmung erbracht.
Doch wie soll sie aussehen, die künftige Gesundheitsversorgung in der Lausitz und Elbe-Elster? Welche Leistungen will die neue Universität erbringen, welche Verbindungen in die Fläche wird es geben? Zum ersten Mal stellen sich Mitglieder des MUL-Vorstandes den Fragen der Bürger in der Region. Begonnen haben diese Dialoge in Lübbenau. Sie sollen bis Ende des Jahres an verschiedenen Standorten in den Landkreisen Spree-Neiße, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und in der Stadt Cottbus fortgeführt werden.
Im November wird Elbe-Elster besucht, so Dajana Jobke von der Koordinierungsstelle Digitale Vernetzung der Medizinischen Universität. Demnach wird es das erste Bürgerforum am 4. November im Sängerstadt-Gymnasium in der Straße der Jugend in Finsterwalde geben. Am 11. November findet die Veranstaltung im Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda und am 25. November im Melanchthon-Gymnasium in der Anhalter Straße in Herzberg statt. Alle Veranstaltungen beginnen um 17 Uhr.
Gesprächsrunden an vier Thementischen
Auch wenn für den 4. November nach Angaben von Dajana Jobke noch nicht ganz klar ist, wer in Finsterwalde den Vorstand vertritt, die Termine in Elsterwerda und Herzberg sind personell schon untersetzt. In Elsterwerda werden Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel (Vorstandsvorsitzender) und Pflegevorstand Andrea Stewig-Nitschke erwartet, in Herzberg Prof. Dr. Ulrike Gutheil (Gründungsvorstand Universitärer Strukturaufbau). Nach einer Einführung von etwa einer halben Stunde können Bürger ihre Fragen loswerden. Anschließend soll es an vier Thementischen Gesprächsrunden geben. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Dabei sind folgende Schwerpunkte gesetzt worden: stationäre und ambulante Versorgung, Versorgung pflegebedürftiger Menschen, innovative und digitale Versorgungsangebote, Versorgung durch Gesundheitskompetenz und Prävention.
Die Reihe setzt die Bürgerdialoge des Elbe-Elster-Klinikums fort und soll helfen, über Entwicklungen im Gesundheitswesen profund informiert zu werden.

