Elbe-Elster-Klinikum Finsterwalde: Tarifverhandlungen gehen weiter, so ist der Stand

In Finsterwalde beginnt die vierte Tarifverhandlungsrunde für rund 740 Beschäftigte am Elbe-Elster-Klinikum.
Jürgen Weser- Tarifverhandlungen am Elbe-Elster-Klinikum in Finsterwalde gehen am 13. November 2025 in die vierte Runde.
- Einigung über neue Entgeltordnung: In Kraft ab 1. Januar 2026, ersetzt Regelungen aus den 80er/90er Jahren.
- Verdi fordert ab 1. Juli 2025 acht Prozent mehr Entgelt, mindestens 350 Euro monatlich.
- Verbesserungen bei Arbeitszeit (von 39 auf 38,5 Stunden) und Schichtzulagen gefordert.
- Auszubildende sollen 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung erhalten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Geschäftsführung des Klinikums Elbe-Elster gehen am Donnerstag (13. November 2025) in die nächste Runde. Verhandelt wird in Finsterwalde über die Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen für rund 680 nichtärztliche Beschäftigte und rund 60 Auszubildende am Klinikum.
„Am dritten Verhandlungstag am 21. Oktober wurden noch einzelne offene Punkte zur neuen Entgeltordnung verhandelt. Diese Punkte konnten geeint werden“, sagt Ralf Franke. Die neue Entgeltordnung soll anhand von Tätigkeitsmerkmalen die Zuordnung zu den jeweiligen Entgeltgruppen in den Entgelttabellen regeln, erklärt der Verdi-Verhandlungsführer weiter. Die neue Entgeltordnung soll zum 1. Januar 2026 in Kraft treten.
Ralf Franke zeigt sich erleichtert über die Einigung: „Mit der Tarifeinigung auf eine neue Entgeltordnung werden die alten Regelungen zur Eingruppierung aus den 80er- und 90er-Jahren endlich abgelöst.“
Verhandlungen um Entgelte am Elbe-Elster-Klinikum gehen weiter
Verhandlungsbedarf gibt es dagegen noch bei den Themen Entgelterhöhung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Laut Verdi hat die Arbeitgeberseite für die kommende Verhandlungsrunde ein Tarifangebot zur Entgelterhöhung angekündigt.
Verdi fordert unter anderem für die Zeit ab 1. Juli 2025 acht Prozent mehr Entgelt, dabei mindestens monatlich 350 Euro. Die wöchentliche Arbeitszeit soll bei vollem Lohnausgleich von 39 Stunden auf 38,5 Stunden pro Woche reduziert werden. Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit sollen auf das Niveau des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst angehoben werden. Auszubildende sollen 150 Euro mehr Ausbildungsvergütung erhalten.

