: Landesweite Protestaktion trifft in Doberlug-Kirchhain auf Angst
Es ist eine landesweite Protestaktion. Aus Wünsdorf, Eisenhüttenstadt, Potsdam und dem Barnim reisen Menschen am Freitag in Doberlug-Kirchhain an, um für die Rechte weiblicher Asylbewerber zu demonstrieren. Die Resonanz ist überschaubar. Der Grund: Angst.
Fiona Kisoso ist aus Joachimsthal nach Doberlug-Kirchhain gekommen. Die 36-Jährige fordert eine bessere Integration der Geflüchteten. Sie sagt: „Ich lebe in einem Übergangswohnheim, das 4,6 Kilometer von der Zivilisation entfernt ist, umgeben von vielen Bäumen. Das macht das Kennenlernen mit den Deutschen nicht leichter."
Henry Blumroth
Die Demonstrierenden versuchen vor der Erstaufnahme ins Gespräch mit Geflüchteten zu kommen.
Henry Blumroth
André Ngandeu (rechts) sagt: „Ich wünsche mir, dass sich die Leute hier sicher und wohl fühlen. Alle Menschen sind gleich, ganz egal woher sie kommen."
Henry Blumroth
Fiona Kisoso (36) stand selbst am Mikrofon, um den Geflüchteten in Doberlug-Kirchhain von ihrer Geschichte zu erzählen. Die Kenianerin ist seit zwei Jahren in Deutschland.
Henry Blumroth
Die Demonstrierenden sind gegen die Abschiebung von Frauen und Kindern, vor allem in den Nachtstunden.