Brand bei Finsterwalde
: Feuer im Wald sorgt für stundenlange Löscharbeiten

Ein Waldbrand nahe Finsterwalde hat Feuerwehren der Region in Atem gehalten. Betroffen war eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Wann die letzten Einsatzkräfte abrücken konnten.
Von
Heike Lehmann
Finsterwalde
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Feuer und Rauch sind in einem Waldgebiet bei Jüterbog zu sehen. Seit Freitag brennt es im Landkreis Teltow-Fläming auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, der mit Munition belastet ist. (zu dpa: «Feuerwehren kämpfen gegen Waldbrände – Hoffnung auf Regen»)

In einem Waldgebiet bei Finsterwalde, nahe Pießig, kämpften Feuerwehrkräfte gegen Feuer und Rauch. Im Landkreis Elbe-Elster ist die Waldbrandgefahr derzeit am höchsten im Süden von Brandenburg. (Symbolbild)

Manuel Genolet/dpa
  • Nahe Pießig bei Finsterwalde brannte Wald auf etwa 8000 Quadratmetern – starke Rauchentwicklung.
  • Alarmierung ab 13.30 Uhr: Vier Löschzüge aus Finsterwalde und Wehren aus umliegenden Orten rückten aus.
  • Insgesamt 14 Fahrzeuge waren im Einsatz, der bis 18.21 Uhr andauerte.
  • Konkrete Brandursache blieb offen. Der Sonntag begann laut Leitstelle Lausitz ruhig.
  • Waldbrandgefahrenstufe 5 gilt im Süden Brandenburgs, Hitze und Trockenheit halten an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Hitze ist zurück in Elbe-Elster. Die aktuelle trockene Wetterperiode sorgt im Landkreis für die momentan höchste Waldbrandgefahrenstufe 5 (sehr hohe Gefahr) im Süden Brandenburgs.

Das bekamen die freiwilligen Feuerwehren im Raum Finsterwalde am Sonnabend (12. Juli) zu spüren. Nahe Pießig (Ortsteil von Sonnewalde) stand der Wald in Flammen.

Der Wind trug den Brandgeruch bis hinein in die Stadt Finsterwalde. Gegen 13.30 Uhr hat die Leitstelle Lausitz umgehend alle vier Löschzüge aus Finsterwalde sowie Wehren aus Sonnewalde, Crinitz, Massen, Sallgast und Doberlug-Kirchhain alarmiert.

Nach einer ersten Lageeinschätzung wurden einige Wehren nachgeordert. Denn Flammen und Rauch hatten immerhin eine Fläche von etwa 8000 Quadratmetern Wald erfasst, wie der Lagedienst der Leitstelle Lausitz am Sonntag (13. Juli) zusammenfasst.

Letztlich waren bei diesem Einsatz insgesamt 14 Fahrzeuge vor Ort, um das Feuer einzudämmen und zu löschen. Das beschäftigte die Feuerwehrkräfte mehrere Stunden. Das letzte Fahrzeug konnte um 18.21 Uhr wieder abrücken. Angaben zur konkreten Brandursache gab es keine.

Die gute Nachricht aus der Leitstelle Lausitz: „Der Sonntag begann ruhig. Im Raum Elbe-Elster ist bislang kein Brandausbruch gemeldet.“