Die Versetzung eines Straßenschildes in Doberlug-Kirchhain verzögert sich. Das Hinweisschild, das in der Straße Am Hagwall in Kirchhain auf dem Radweg und Bürgersteig steht, stellt eine Gefahr für Radfahrende dar. Das sieht auch der Landesbetrieb Straßenwesen so, und hat deshalb veranlasst, das Schild zu versetzen.

Doberlug-Kirchhain

Der dafür eigentlich angegebene Termin Mitte November verstrich aber. Grund dafür seien Verzögerungen bei dem Dienstleister, der die Arbeiten ausführt, so Angela Lehmann aus der Dienststelle Cottbus des Landesbetriebes.

Ausführende Firma aus Neuruppin

Dem Vertragspartner seien mehrere Aufträge in Elbe-Elster erteilt worden. Da diese Firma „aus Neuruppin kommt, ist es verständlich, wenn er Aufträge gebündelt abarbeiten kann“, so Lehmann. Für die Arbeiten seien „Neubeschaffungen von Schildern sowie Aufstellvorrichtungen erforderlich, deren Lieferung sich leider momentan bis zu 8 Wochen hinziehen.“ Deshalb könne man derzeit „ein verbindliches Ausführungsdatum nicht benennen.“

Radfahrer an Straßenschild verletzt

Das Schild an der Landstraße L70 in Kirchhain lässt Radfahrenden nur gut einen Meter Platz. Nachdem sie an dem Schild hängen geblieben war, hatte sich die Rentnerin Ingrid Julia Weihe bei einem Sturz verletzt. Sie hofft darauf, vor Gericht Schadensersatz für ihre dabei erlittenen Verletzungen erstreiten zu können.

Verzögert hatte sich die Versetzung des Hinweisschildes auch, weil dazu zunächst kein zugängliches Grundstück im Bereich des Kreisverkehrs in Kirchhain gefunden wurde. Das Schild soll nun auf einem Grundstück der Wohnungsgenossenschaft Finsterwalde eG stehen.