Auto in Finsterwalde: Wie schont man Autobatterie im Winter? Experten geben Tipps

Bianca Bielagk ist Fahrschullehrerin in Finsterwalde und Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster. Sie hat Tipps, wie man im Winter die Autobatterie schonen kann.
Sven Hering- Experten aus Finsterwalde geben Tipps zum Batterieschutz im Winter, z. B. Kupplung treten vor dem Start.
- Licht vor dem Start kurz an- und ausschalten hilft der Batterie bei der Strombereitstellung.
- E-Autos haben es im Winter schwer, Akkus verlieren schneller an Leistung, Laden dauert länger.
- Benzin- und Diesel-Hybride sind bei Kälte besser geeignet, E-Autos sollten in der Garage stehen.
- Booster als Starthilfe im Notfall sind hilfreich, müssen aber regelmäßig geladen und gepflegt werden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei winterlichen Temperaturen ist die Leistungskraft der Autobatterie besonders gefragt. Sie muss Schwerstarbeit leisten. Autofahrer können ihr dabei helfen, wie zwei Experten aus Finsterwalde versichern.
Wer zwei, drei Kleinigkeiten vor dem Losfahren beachtet, kann seine Batterie vor zu großem Energieverbrauch schützen. „Vor dem Startvorgang sollte die Kupplung getreten werden. So muss der Anlasser nur den Motor starten und nicht zusätzlich noch das Getriebe aktivieren“, sagt Bianca Bielagk, Fahrschullehrerin aus Finsterwalde und Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Elbe-Elster.
„Vor dem Starten sollte das Licht kurz an- und wieder ausgeschaltet werden. Dadurch entwickelt die Batterie die Strombereitstellung“, empfiehlt Olaf Bielagk. Der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht fügt hinzu: „Wenn der Motor nicht nach zehn bis 15 Sekunden anspringt, sollte man mit dem nächsten Startversuch einen Moment warten.“
Expertin aus Finsterwalde erklärt, warum es E-Autos im Winter schwer haben
Die Leistungsfähigkeit der Batterie könne man selbst prüfen. Das wäre aber schwierig, weil spezielle Geräte nötig wären, erklärt Bianca Bielagk. Booster als Starthilfe im Notfall wären eine gute Sache, müssten aber auch gepflegt werden, zum Beispiel immer wieder laden. „Hier beim Kauf auch auf Bewertungen achten“, betont die Fahrschullehrerin.
Sie attestiert den E-Autos derzeit ein schwieriges Auskommen: „E-Autos haben es schwer. Ähnlich wie beim Handy verliert der Akku bei Kälte schneller an Leistungsfähigkeit. Er muss aber im Vergleich zu Batterien in Autos mit Verbrennermotoren mehr leisten, weil er auch die Wärme produziert.“
Auch das Laden würde langwieriger werden, ergänzt Bianca Bielagk. „Unter Umständen kann die Kapazität nicht erreicht oder der Ladevorgang abgebrochen werden. Ein Benzin-Hybrid ist bei diesen Temperaturen ein Vorteil. Noch besser ist Diesel-Hybrid, aber davon gibt es nur wenige Modelle. Der beste Schutz für das E-Auto ist derzeit die Garage.“

