Alpakahof in Lindena
: Zuckersüßer Nachwuchs – so heißt der kleine Hengst

Der Alpakahof in Lindena hat zuckersüßen Zuwachs bekommen. Wie es dem Nachwuchs und der Mutter geht und ob es noch mehr Alpakajunge geben könnte.
Von
Rolf Kühne
Lindena
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Mutter und Kind sind wohlauf auf dem Alpakahof in Lindena. Darüber freut sich auch Inhaber Christian Trinks.

Mutter und Kind sind wohlauf auf dem Alpakahof in Lindena. Darüber freut sich auch Inhaber Christian Trinks.

Janine Trinks
  • Alpakahof in Lindena begrüßt am 4. Mai 2025 Aladin, einen neuen Hengst.
  • Alpaka-Dame Wapiti brachte ihn nach fast einem Jahr Tragzeit zur Welt.
  • Geburt verlief problemlos, Familie Trinks half nur leicht nach.
  • Aladin bleibt sechs Monate bei den Zuchtstuten.
  • Trinks hoffen auf weitere Geburten durch andere Zuchtstuten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Fast ein ganzes Jahr lang war die Alpaka-Dame Wapiti damit beschäftigt, ihr Junges auszutragen. Seit dem vergangenen Sonntag (4. Mai 2025) bereichert ihr Nachwuchs den Alpakahof in Lindena (bei Doberlug-Kirchhain) und sorgt auch für den zahlenmäßigen Gleichstand zwischen den Zuchtstuten und den Zuchthengsten.

Aladin heißt der kleine Hengst, durch den es nun in Lindena neben den neun Damen auch neun männliche Alpaka gibt. „Es war eine Bilderbuchgeburt“, freuen sich Inhaber Christian Trinks und seine Frau Janine.

Christian Trinks berichtet weiter: „Wir haben schon am Morgen gemerkt, dass es losgeht. Wapiti ist hin und her gelaufen, hat sich hingelegt, ist wieder aufgestanden.“ Jedes Familienmitglied, also auch die Töchter Mona (9) und Luna (7), musste halbstündlich Babywache schieben.

„Um 13.45 Uhr war es dann soweit. Aladin hat gewartet, bis ihm der Wind und die Mittagssonne das Fell trocknen“, erzählt Janine Trinks freudestrahlend und ergänzt: „Wir haben aber mit dem Föhn nachgeholfen.“

Geburt eines Alpakas hat noch gefehlt

Sie und ihr Mann sind zwar erfahren bei Geburten von Ziegen und Schafen, bei Alpakas ist es jedoch die erste gewesen. „Die hat uns noch gefehlt“, schmunzelt Janine Trinks. Trotzdem wäre es alles in allem eine unspektakuläre Geburt gewesen. „Wapiti hat das meiste allein gemacht“, versichert Christian Trinks.

Schon am nächsten Tag waren Mutter und Sohn wieder bei den Zuchtstuten. Dort bleibt Aladin mindestens für sechs Monate, bevor er zur Herrenriege wechselt, die separat von den Damen gehalten wird. Seine neun Kilo Geburtsgewicht müsse er täglich steigern, damit eine normale Entwicklung erkennbar ist, weiß Christian Trinks. Dafür sorgt in den ersten drei bis vier Monaten die Muttermilch, danach darf Aladin auch Grünes.

Aladin zeigt sich in keinster Weise Medien scheu.

Aladin zeigt sich in keinster Weise Medien scheu.

Rolf Kühne

Die Trinks wollen den erfolgreichen Zuchtstart ebenso erfolgreich fortführen. Deshalb haben sie dafür gesorgt, dass die Stuten Indira, Utaja, Mila, Gina, Zawadi und Gayatri den Zuchthengsten ausreichend nah kommen. Wie erfolgreich das war, wird sich in etwa einem Jahr zeigen.