Wir alle wissen, unser Planet ist voller Geheimnisse. Wer mit wachen Augen durch die Lausitz fährt, wird sich oft fragen: Was ist das denn? Warum steht das dort? Was macht das? Wir lüften Geheimnisse. Heute: die Biokläranlage Finsterwalde.
Die riesigen Belebungsbecken: Die Perlen zeigen an, wie gut die Belüftung funktioniert. Ohne die Versorgung mit Sauerstoff können die Bakterien die Restbestände im Abwasser nicht zersetzen.
Daniela Kühn
Andreas Mundt auf der Brücke des Belebungsbeckens der Kläranlage Finsterwalde. Der stellvertretende Werkleiter beim Entwässerungsbetrieb erklärt, wie die biologischen Prozesse ablaufen.
Daniela Kühn
Das Ab- und Regenwasser wird nach der Entfernung groben Unrates in Rückhaltebecken gepumpt. Im Hintergrund ist die Räumerbrücke zu sehen, die die anfallenden absetzbaren Stoffe zum Rechenraum zurück führt.
Daniela Kühn
Immer wieder werden Abfälle, die in die Mülltonne oder auf den Kompost gehören, über das WC entsorgt. Kein Kavaliersdelikt, denn die Schäden an den Pumpen sind enorm. Für die teuren und zeitaufwendigen Reparaturen kommen alle Kunden auf.
Daniela Kühn
Die Anlage auf dem Kontrollbildschirm. Unten rechts wird das Abwasser angenommen und durchläuft dann in Stufen den Reinigungsprozess der Kläranlage, bevor es geklärt zurück in die Schacke geleitet wird (oben mittig).
Daniela Kühn
Laborantin Ramona Röwert kontrolliert die Wasserprobe aus dem Nachklärbecken. Je mehr Leben sie unter dem Mikroskop entdeckt, desto besser ist die Wasserqualität.