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: Sorge vor Atommüll-Endlager in Elbe-Elster

Kommt das Atommüll-Endlager in den Landkreis Elbe-Elster? Diese Frage treibt eine engagierte Einwohnerin um. Sie nutzte deshalb den jüngsten Kreistag für einen Appell. Was sie fordert und wie der Landrat darauf reagiert.
Von
Sven Hering
Elbe-Elster
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Ein Endlager gibt es bereits in Deutschland. In Schacht Konrad bei Salzgitter werden schwach radioaktive Abfälle eingelagert. Für stark strahlenden Müll wird ein Endlager gesucht. Dabei ist auch die Uckermark weiterhin im Rennen.

Ein künstliches Atomfass steht am 27.05.2013 vor dem Atomendlager Schacht Konrad in Salzgitter (Niedersachsen). In dem stillgelegten Eisenerzbergwerk wird ein Atomendlager gebaut. In rund 1200 Meter Tiefe dürfen 303 000 Kubikmeter Atommüll von geringer Wärmeentwicklung entsorgt werden. Konrad ist das einzige nach Atomrecht genehmigte Endlager. Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Ein Endlager gibt es bereits in Deutschland. In Schacht Konrad bei Salzgitter werden schwach radioaktive Abfälle eingelagert. Für stark strahlenden Müll wird derzeit ein Endlager gesucht.

Julian Stratenschulte / dpa