E-Mobilität in Elsterwerda: Handwerker der WBG fahren jetzt elektrisch

Zwei dieser vollelektrischen Transporter sind für die WBG in Elsterwerda unterwegs.
Manfred Feller- WBG Elsterwerda elektrifiziert den Fuhrpark und setzt auf E-Lastenräder und E-Transporter.
- Fünf Lastenräder bewähren sich im dichten Wohngebiet, zwei E-Transporter fahren nun zusätzlich.
- Laden an normaler Steckdose dauert 14 Stunden – Reichweite rund 300 Kilometer.
- Ziel ist die komplette Umstellung, da Preise inzwischen ähnlich konventioneller Transporter sind.
- Gute Lage: Mieteinnahmen 3,1 Mio., 2 Mio. für Instandhaltung, Eigenkapitalquote 72 Prozent.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In dicht besiedelten Wohngebieten wie in Elsterwerda-West ergibt es Sinn, möglichst leise, abgasfrei und stellplatzsparend unterwegs zu sein. Auch deshalb hatte die Wohnungsbaugesellschaft e.G. vor Jahren damit angefangen, die ersten elektrischen Lastenfahrräder in den Dienst zu stellen.
Die anfängliche Skepsis und so manch eine schräge Bemerkung sind längst Geschichte. Inzwischen treten die Handwerker in die Pedale von fünf Lastenrädern. Diese haben sich nach Auskunft von WBG-Vorstand Tom Alsdorf bewährt.
Deshalb wurde der kleine Fuhrpark weiter elektrifiziert. Nunmehr fahren, neben noch zwei konventionellen, auch zwei elektrische Transporter relativ geräuschlos durch die Straßen. Das Design ist gewöhnungsbedürftig. Aber die Gefährte erfüllen ihren Zweck. „Wer einmal damit gefahren ist, der will nichts anderes mehr. Die sind genial, weil man nicht mehr zum Tanken fahren muss“, sagt Tom Alsdorf.
E-Transporter rollen durch Elsterwerda
Auf dem Betriebshof werden die Fahrzeuge an einer normalen Steckdose geladen. Nach 14 Stunden seien fast leere Batterien wieder voll. „Das reicht für rund 300 Kilometer oder eine Woche“, so der Vorstand. Er bezeichnet sich als Freund der Elektromobilität. Ziel sei es, den Fuhrpark komplett umzustellen. Die Preise der Dienstfahrzeuge seien inzwischen ähnlich herkömmlicher Transporter.
Die WBG Elsterwerda mit rund 900 Wohnungen im Stadtgebiet kann es sich aufgrund ihrer guten wirtschaftlichen Lage leisten, permanent hohe Summen zu investieren. Mehrere Mehrfamilienhäuser befinden sich derzeit in der Modernisierung oder im altersgerechten Umbau. Dazu gehören 25 Altbauwohnungen in drei Gebäuden der Ackerstraße. In die mehr als 100 Jahre alten Häuser werden etwa 400.000 Euro gesteckt. Dazu gehören Dachsanierung und PV-Anlagen zur Unterstützung von Heizung und Warmwasserbereitung, um den Gasverbrauch zu senken.

In ihre Gebäude in der Ackerstraße investiert die WBG Elsterwerda mehrere 100.000 Euro.
Manfred FellerDie Wohnungsbaugenossenschaft hatte 2025 Mieteinnahmen von 3,1 Millionen Euro. Davon sind nach Angaben von Tom Alsdorf zwei Millionen Euro in die Instandhaltung geflossen. Für gute Wohnbedingungen sorgen 21 Mitarbeiter, darunter 14 Handwerker.
Die Genossenschaft verfüge über eine optimale Eigenkapitalquote von 72 Prozent. Es drücken mit Stand Ende 2025 aber auch Restschulden aus Sanierungskrediten in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Die Solidität des Unternehmens erlaube es, bei Bedarf weitere Kredite aufzunehmen.

