Am Sonnabend gegen 18 Uhr hat ein Bad Liebenwerdaer Bürger die gesuchte Frau am Busbahnhof der Kurstadt gesehen und aufgrund des Fotos auf lr-online erkannt. Die 49-Jährige wollte sich dort zuerst unterstellen und ging dann in den benachbarten Kurpark.
Der aufmerksame Zeuge habe die Frau dort angesprochen und sie im Auto mit nach Hause genommen. Von dort informierte er die Polizei und den Rettungsdienst. Stark unterkühlt musste die Gesuchte ins Krankenhaus gebracht werden. Ihr gehe es den Umständen entsprechend gut, heißt es auf Nachfrage.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die gesuchte Frau mit zu sich nach Hause genommen und von dort Rettungsdienst sowie die Polizei informiert.
Ein aufmerksamer Zeuge hatte die gesuchte Frau mit zu sich nach Hause genommen und von dort Rettungsdienst sowie die Polizei informiert.
© Foto: Jens Berger
Seit 13.30 Uhr am Freitag hatte ein Polizeihubschrauber über der Stadt Bad Liebenwerda und im direkten Umfeld gekreist und nach der Frau Ausschau gehalten. Am Nachmittag war die Suche per Hubschrauber zunächst ergebnislos eingestellt und in der Nacht zu Samstag wieder aufgenommen worden. Auch in den Morgenstunden wurde im Raum Bad Liebenwerda weiter nach der Frau gesucht. Ein Hubschraubereinsatz musste aber wegen starken Regens am Sonnabendvormittag abgebrochen werden.

Schnelle Öffentlichkeitsfahndung

Die Frau war von Angehörigen am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr als vermisst gemeldet worden. Dabei sei auch die Rede davon gewesen, dass sie möglicherweise depressiv sei. Noch am gleichen Tag seien Suchmaßnahmen eingeleitet worden, unter anderem mit der Rettungshundestaffel und auch mit einer Drohne. Ergebnislos abgesucht worden seien dabei auch das Umfeld der Stadt, unter anderem das Gebiet am Waldbad und Kiessee Zeischa, Waldstücke, Fluss- und Bahnverläufe.