Verkehr
: Kanalbrücke in Elsterwerda soll dieses Jahr fertig werden

Die Tage der langen Umleitung von Elsterwerda nach Stolzenhain/Röder über Prösen sind gezählt. Denn die Arbeiten an der neuen Brücke über den Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal sind weit vorangekommen. Der Freigabetermin ist allerdings noch offen.
Von
Manfred Feller
Elsterwerda
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  • Die Pflasterrine wird den kompletten Einmündungsbereich der Brücke an der B 101/169 in Richtung des Kanals entwässern.

    Die Pflasterrine wird den kompletten Einmündungsbereich der Brücke an der B 101/169 in Richtung des Kanals entwässern.

    Manfred Feller
  • Der einseitige Gehweg an der Kanalbrücke in Kotschka muss auch noch gepflastert werden.

    Der einseitige Gehweg an der Kanalbrücke in Kotschka muss auch noch gepflastert werden.

    Manfred Feller
  • Solange die Bauarbeiten im Bereich der Brücke die Ausfahrt zur Bundesstraße berühren, wird der Durchgangsverkehr durch Ampeln geregelt.

    Solange die Bauarbeiten im Bereich der Brücke die Ausfahrt zur Bundesstraße berühren, wird der Durchgangsverkehr durch Ampeln geregelt.

    Manfred Feller
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Planmäßig soll die neue Brücke über den Grödel-Elsterwerdaer Floßkanal in Kotschka bis zum Jahresende fertig werden. Einen Freigabetermin gibt es nach Auskunft des Landkreises als Bauherr allerdings noch nicht. Ein Blick genügt, um festzustellen, dass noch einige Arbeiten zu erledigen sind.

Abschließende Arbeiten im Gange

Laut der ausführenden Firma aus Sachsen soll - bei entsprechender Witterung - in dieser Woche der noch fehlende Asphalt aufgebracht werden. Auch der kombinierte Geh- und Radweg von der Bundesstraße 101/169 bis zur Brücke ist noch zu pflastern. Entwässert wird der Bereich über eine breite Granitrinne in den Kanal. Zudem sind noch Treppen hinunter zum Wasser zu bauen. Dies alles und weitere Restarbeiten könnten bis Weihnachten zu schaffen sein, wenn kein Wintereinbruch dazwischen kommt. Vor allem die Morgentemperaturen sind ohnehin grenzwertig, wenn in Beton gepflastert wird.

Da der Einmündungsbereich aus Richtung Elsterwerda derzeit zur Baustelle gehört, wird der Durchgangsverkehr einspurig vorbeigeführt. Ampel regeln dies.

Brücke liegt auf langen Bohrpfählen

Die schnellste Verbindung zwischen Elsterwerda und Stolzenhain/Röder, eine Kreisstraße, war Mitte Februar dieses Jahres gesperrt worden. Die Fußgänger hatten einen Behelfsübergang erhalten. Zunächst begann der Abriss der altersschwachen Brücke, die nur eine begrenzte Tragfähigkeit von 18 Tonnen hatte. Anschließend wurden 17 Meter lange Bohrpfähle gesetzt, auf denen die neue Brücke heute ruht.