Die Verbandsgemeinde Liebenwerda, die zum 1. Januar dieses Jahres aus den vier Städten Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbrück, Falkenberg und Mühlberg gegründet wurde, hat auch eine gemeinsame Verbandsgemeinde-Feuerwehr. 41 Ortsfeuerwehren mit gegenwärtig 827 aktiven Kameraden plus Alters- und Ehrenabteilungen sowie Kinder- und Jugendfeuerwehren bilden den personellen Stamm.
An die aktiven Kameraden haben die Abgeordneten der Verbandsgemeindeversammlung ein klares Signal ausgesendet: Sie beschlossen die Aufwandsentschädigungssatzung einstimmig und würdigten damit den hohen Einsatz der Kameraden. Jährlich 245 000 Euro wendet die Verbandsgemeinde dafür auf.

Die Kernpunkte der Aufwandsentschädigungssatzung:

  • Funktions- und Aufgabenträger (Verbandsgemeindewehrführer, Verbandsgemeindejugendwart, Einheitsführer, Ortswehrführer, Zugführer, Gruppenführer, Technikwarte, Jugendwarte etc. und ihre Stellvertreter) erhalten gestaffelte Aufwandsentschädigungen. Nach Dienstantritt des hauptamtlichen Verbandsgemeindewehrführers entfällt dessen Aufwandsentschädigung.
  • Die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrkameraden erhalten zu der vom Land gewährte Pauschale in Höhe von 200 Euro eine jährliche pauschale Aufwandsentschädigung von 100 Euro. Atemschutzgeräteträger erhalten weitere 50 Euro.
  • Dazu kommt eine einsatzabhängige Aufwandsentschädigung, die stundenunabhängig sieben Euro je Einsatz vorsieht. Einsatzkräfte, die innerhalb von 15 Minuten am Depot eintreffen, aber nicht benötigt werden, erhalten drei Euro. In einer weiteren Satzung sind auch finanzielle Mittel für die Traditionspflege beschlossen worden.

Bad Liebenwerda

Verbandsgemeinde Liebenwerda