Komplett abgebrannt, nicht mehr nutzbar und auch kein Ersatz in Sicht. Das ist die Konsequenz sinnloser Zerstörungswut. Die Feuerwehr aus Kröbeln hat das Feuer gegen 22.30 Uhr am Donnerstag gelöscht, der Bauhof muss nun die Reste entsorgen.
Passiert ist das Ganze am Radweg an der Kleinen Röder zwischen Oschätzchen und Kröbeln, beide Ortsteile der Stadt Bad Liebenwerda. Dort ist in der Nacht zum Freitag, 14. Oktober, eine Sitzgruppe angezündet und komplett zerstört worden.
Wie Maren Bartsch, zuständig für die Bauhöfe in der Verbandsgemeinde Liebenwerda, sagt, ist der Brand doppelt bitter, denn eine Reparatur ist nicht möglich. „Wir können nicht einfach wieder Bretter befestigen, weil die Betonpfosten durch die Hitze stark beschädigt und nicht mehr nutzbar sind“, sagt sie.

Neuaufbau aus Kostengründen nicht möglich

Leidtragende werden die Radfahrer sein, die das Plätzchen gern zum Verweilen genutzt haben. „Wir können momentan angesichts der Haushaltslage keine Neuanschaffung tätigen“, sagt Maren Bartsch. Der letzte große Vandalenakt dieser Art liegt zwei Jahre zurück. Damals sind im Stadtgebiet Uebigau-Wahrenbrück gleich vier überdachte Sitzgruppen an verschiedenen Standorten umgekippt und schwer beschädigt worden. Bis heute gibt es an einigen Standorten keinen Ersatz.
Maren Bartsch: „Momentan haben wir mehr mit Graffiti zu kämpfen. Bauhof-Mitarbeiter haben im Klossgarten Bad Liebenwerda sogar Jugendliche auf frischer Tat gestellt, die allerdings noch nicht strafmündig sind.“
Vandalismus in Uebigau-Wahrenbrück Mehrere Sitzgruppen an Tourismuspunkten umgekippt

Uebigau-Wahrenbrück

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