Unwetter in Brandenburg: Nach Sturm bei Großthiemig schwer verletzter Mann gestorben

Ein mächtiger Baum war in der Sturmnacht bei Großthiemig auf diesen Caddy gestürzt. Einer von zwei Insassen ist einen Tag später an den Folgen des Unfalls verstorben.
Mirko SattlerDer bei dem heftigen Unwetter in Großthiemig lebensgefährlich verletzte Mann, ist gestorben. Das teilte die Polizei in Cottbus am Donnerstag (20. Juni) mit. Ein Baum stürzte auf das Auto, in dem der 58-Jährige saß.
Am Dienstagabend (18. Juni) tobte der schwere Sturm an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen. Besonders in Stolzenhain/Röder (Landkreis Elbe-Elster) und Gröditz (Landkreis Meißen) hinterließ das von Meteorologen als sogenannte Superzelle eingestufte, Tornado-ähnliche Ereignis eine Schneise der Verwüstung. Aber auch im Raum Bad Liebenwerda, Elsterwerda und im Schradenland waren Ausläufer spürbar.
Am Donnerstag (20. Juni) sei die Cottbuser Polizeidirektion durch die Polizeidirektion Dresden über das Ableben des 58-jährigen, bei Großthiemig Verunfallten informiert worden. Am Abend des Sturms sei er gegen 20 Uhr mit einem VW-Caddy die Lindenstraße, ein Waldweg, entlanggefahren, als plötzlich ein Baum umkippte und auf das Auto fiel.
Mächtiger Baum drückt Autodach ein
Hierbei wurde der vordere Teil des Fahrzeugdaches eingedrückt. Der 60-jährige Fahrer sowie sein 58 Jahre alter Beifahrer wurden im Fahrzeug eingeklemmt und mussten durch die alarmierten Kameraden der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Die beiden Männer wurden schwer verletzt und anschließend durch Rettungskräfte in verschiedene Krankenhäuser gebracht.


