LR+LR+Unschuldig Inhaftierte und Angehörige erzählen
: Einsatz mit beklemmenden Gefühlen

Es war ein besonderer Arbeitseinsatz am Freitag und Sonnabend – auch einer gegen das Vergessen: Im Lager Mühlberg haben einstige Insassen, ihre Angehörigen und Helfer Geschichte bewahrt.
Von
Frank Claus
Mühlberg
Jetzt in der App anhören
  • Arbeiten an einer Großlatrine: Werner Jentsch (89) aus Rostock, Eberhard Hoffmann (91) und Konrad Donner (80) aus Cottbus (von links) - Eberhard Hoffmann ist 1945 als 17-Jähriger in das Speziallager verbracht worden; von beiden anderen waren die Väter dort inhaftiert. Hoffmann und Donner sind Mitglieder der Initiativgruppe.

    Arbeiten an einer Großlatrine: Werner Jentsch (89) aus Rostock, Eberhard Hoffmann (91) und Konrad Donner (80) aus Cottbus (von links) - Eberhard Hoffmann ist 1945 als 17-Jähriger in das Speziallager verbracht worden; von beiden anderen waren die Väter dort inhaftiert. Hoffmann und Donner sind Mitglieder der Initiativgruppe.

    Frank Claus | LR
  • Sie zählen zu den Hauptinitiatoren der Arbeitseinsätze: Heike Leonhard und Uwe Steinhoff.

    Sie zählen zu den Hauptinitiatoren der Arbeitseinsätze: Heike Leonhard und Uwe Steinhoff.

    Frank Claus | LR
  • Mehr als 20 Mitglieder des BVB Fanclubs „Die Bomätscher“ aus Mühlberg haben geholfen.

    Mehr als 20 Mitglieder des BVB Fanclubs „Die Bomätscher“ aus Mühlberg haben geholfen.

    Frank Claus | LR
  • Roland Steinbach (90) aus Chemnitz war im Lager als 17-Jähriger von1945 bis 1948 inhaftiert und ist seit 1992 und damit seit Beginn an bei den Arbeitseinsätzen dabei. Hier bereitet er Grabkreuze auf.

    Roland Steinbach (90) aus Chemnitz war im Lager als 17-Jähriger von1945 bis 1948 inhaftiert und ist seit 1992 und damit seit Beginn an bei den Arbeitseinsätzen dabei. Hier bereitet er Grabkreuze auf.

    Frank Claus | LR
  • Sabine Alban aus Großdobritz bei Meißen – der Großvater ihres Lebenspartners war im Lager – malt die verschlissenen Zahlen der in die Erde eingelassenen Nummern der einstigen Barackenstandorte entlang der Lagerstraße nach.

    Sabine Alban aus Großdobritz bei Meißen – der Großvater ihres Lebenspartners war im Lager – malt die verschlissenen Zahlen der in die Erde eingelassenen Nummern der einstigen Barackenstandorte entlang der Lagerstraße nach.

    Frank Claus | LR
1 / 5