Tanken in Elbe-Elster: Neue Dieseltankstelle im Schradenland eröffnet

Weißer Fleck im Schradenland verschwindet – neue Tankstelle in Gröden. Der stellvertretende Bürgermeister Manfred Nicklisch (75), Bürgermeister Dr. Sebastian Rick (31), Prokurist Christian Linke (43) und Thomas Schmidt (39) von Lausitz Propan sowie Bauunternehmer Andreas Ellert (34) haben sie offiziell eröffnet.
VRSFür Autofahrer, die Diesel tanken, gibt es eine gute Nachricht aus dem Schradenland! In Gröden unmittelbar am Ortsausgang in Richtung Hirschfeld ist nach längerem Testlauf eine neue Tankstelle offiziell eröffnet worden. Betreiber der Dieselmann-Tankstelle ist die Firma Lausitz Propan mit dem nächsten Standort in Prösen. Grödens Bürgermeister Dr. Sebastian Rick (31), dessen Stellvertreter Manfred Nicklisch (75), Betreiber Thomas Schmidt (39) und Prokurist Christian Linke (43) sowie Bauunternehmer Andreas Ellert (34) haben die Eröffnung vollzogen.
„Früher gab es in nahezu jedem größeren Ort eine Tankstelle, so auch in Gröden. Wir haben 80 Jahre alte Fotos, auf denen schon eine Tankstelle in Gröden zu sehen ist“, erklärt Sebastian Rick. In Hirschfeld hat es bis zur Wende eine Tankstelle gegeben. Die Planungen zu der neuen Tankstelle haben bereits vor drei Jahren begonnen. Eine gute Zusammenarbeit habe es mit der Gemeinde Gröden gegeben, lässt Betreiber Thomas Schmidt verlauten. Neben der Unterstützung in der Planungsphase hat die Gemeinde in die Zufahrt etwa 6000 Euro investiert.
Lausitz Propan betreibt 60 Tankstellen in Ostdeutschland
Lausitz Propan betreibt insgesamt 60 Tankstellen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Berlin. Mit Prösen und nun Gröden gibt es nur zwei reine Dieseltankstellen. Die Entscheidung zum neuen Standort in Gröden sei durch die Tankstelle in Prösen gefallen. Mitarbeiter aus dem Schraden hätten bemerkt, dass sehr viele Kunden extra aus Hirschfeld, Gröden und Merzdorf nach Prösen zum Tanken kommen. Die neuen Tanksäulen in Gröden sind mit Kartenzahlung optimiert für das Betanken von Pkw sowie Lkw und Landwirtschaftsmaschinen.
Der Standort sei optimal am Zubringer des Elbe-Elster-Kreises beziehungsweise aus dem Raum Gröditz zur Autobahn. Der Testlauf sei gut bestanden worden. Auch der nahe Edeka-Markt von Gröden sorge für positive Effekte, so Thomas Schmidt. Und warum keine Ladestation für E-Fahrzeuge? Die Marktforschung habe bisher ergeben, dass an dieser Stelle zu wenig Resonanz bestehen würde. Dafür gebe es im Elbe-Elster-Kreis noch zu wenige E-Fahrzeuge, meint Thomas Schmidt.
