„Stell dir vor, am 3. Oktober würde jeder Mensch in Deutschland einen Baum pflanzen. 83 Millionen. Jedes Jahr. Ein neuer Wald. Von Nord nach Süd, von Ost nach West. Für das Klima. Und für dich und deine Familie. Für unsere Zukunft.“ Mit dieser Vision, so wird auf der Internetseite der Initiative Einheitsbuddeln berichtet, hat Schleswig-Holstein 2019 die Pflanzaktion ins Leben gerufen.
Nur ein Jahr später hat der Lionsclub Elsterwerda-Bad Liebenwerda zum ersten Mal zum Spaten gegriffen. 2020 wurden zwei Bäume in Bad Liebenwerda und in Elsterwerda gepflanzt, einer im Kurpark und einer auf dem Bahnhofsvorplatz Elsterwerda. Im vergangenen Jahr folgte ein Tulpenbaum im Stadtpark Elsterwerda und in diesem Jahr eine Silberlinde in unmittelbarer Nähe.

Elsterwerda

So funktioniert das Einheitsbuddeln

Unterstützt wird die Aktion seit Beginn an von der Baumschule Saathainer Mühle. Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich (CDU) ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, mit anzupacken. „Eine sehr schöne Aktion der Lions, die uns hilft, den Baumbestand in unserem Stadtpark weiter zu verjüngen.“ Sie wolle nun dafür sorgen, dass an allen drei bereits in der Stadt gepflanzten Bäumen Schildchen angebracht werden, die über die Initiative berichten.
Einheitsbuddeln. Der Lionsclub Elsterwerda-Bad Liebenwerda hat am Tag der Deutschen Einheit erneut einen Baum gepflanzt, eine Silberlinde im Stadtpark Elsterwerda. Lions-Präsident Thomas Körlin (l.) mit Tim Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle.
Einheitsbuddeln. Der Lionsclub Elsterwerda-Bad Liebenwerda hat am Tag der Deutschen Einheit erneut einen Baum gepflanzt, eine Silberlinde im Stadtpark Elsterwerda. Lions-Präsident Thomas Körlin (l.) mit Tim Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle.
© Foto: Frank Claus
Lions-Präsident Thomas Körlin: „Wir haben als Lions in unserer Region den Anfang gemacht. Ich würde mir wünschen, noch mehr Einzelpersonen, Vereine und Institutionen beteiligen sich am Einheitsbuddeln.“ Schließlich hätten doch Gehölze in den zurückliegenden Monaten unter Hitze, damit verbundenem Trockenstress, Stürmen und Bränden erheblich gelitten. Und noch einen Wunsch hat er: Dass sich auch Bad Liebenwerda wieder in die Aktion einbringt. „Die Kurstadt sollte zuallererst ein Interesse daran haben.“
Die Baumschule hat bislang die Bäume zur Verfügung gestellt, die Lions zahlen Erde und Befestigungsmaterial und der Bauhof kümmert sich um die regelmäßige Bewässerung und Pflege.