Von Frank Thiemig

Mit vier Jahren haben Leart Neimi und Luis Pohlenz angefangen, beim VfB Hohenleipisch das Fußball-Abc zu erlernen und haben gemeinsam mit ihrem Team viele Erfolge gefeiert und Pokale gesammelt. Unvergessen dabei der Hallenlandesmeistertitel und der Aufstieg in die Landesliga. Nun werden sie in der kommenden Saison ihre Fußballlaufbahn beim Bundesliga-Nachwuchs von RB Leipzig (Luis Pohlenz) beziehungsweise beim Zweitligisten Dynamo Dresden (Leart Neimi) fortsetzen und dabei auf eine Eliteschule des Fußballs in Deutschland wechseln.

Um die begehrte Einschulungsempfehlung dafür zu erhalten, mussten sie sich in den vergangenen zwei Jahren gegen mehrere Hundert Kinder durchsetzen. Dass es bei den ganzen Fußballhochburgen in Sachsen gleich zwei Kicker aus Hohenleipisch unter die besten 30 Talente geschafft haben, ist eine Auszeichnung für die Nachwuchsarbeit beim VfB. Die Trainer Stefan Werner und Henrik Pohlenz begleiteten die Jungs von den G-Junioren an und entwickelten sie kontinuierlich weiter. Einen großen Anteil an dem Erfolg der Nachwuchskicker hat auch der DFB-Stützpunkt in Gröditz, unter Leitung von Robby Bogatzki, wo die VfB-Sportler mit einer zusätzlichen Trainingseinheit weiter gefördert wurden. Ihr Dank geht auch an Martin Wolf vom Stützpunkt Senftenberg für die Delegation zu Kreisauswahlturnieren für den Fußballkreis Südbrandenburg.

Sicherlich wird es kein einfacher Weg werden, aber beide Jungs wollen ihren Traum vom Fußballprofi weiter leben. Schon die Erlebnisse, die Luis als Gastspieler der Leipziger Rasenballsportler in der abgelaufenen Saison sammeln durfte, wo es unter anderem bei Turnieren gegen die gleichaltrigen Kicker von Bayern München, Borussia Dortmund oder auch Besiktas Istanbul ging, wird der junger Spieler immer in Erinnerung behalten.

Sicher ist: Der VfB 1912 ist stolz auf seine Jungs, wünscht beiden viel Glück in ihren neuen Vereinen und hofft, dass noch mehr Kinder den Weg zum Fußballsport in Hohenleipisch finden und sich der guten Ausbildung anschließen. Einige Talente sind ebenfalls auf einem guten Weg.