Rohrbruch in Elsterwerda
: Havarie in West, 300 Haushalte mehrere  Stunden ohne Wasser

Im Wohngebiet Elsterwerda-West ist die Trinkwasserleitung gebrochen. Der zuständige Wasserverband reagiert schnell.
Von
Frank Claus
Elsterwerda
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Das Foto zeigt die Havariestelle im Wohngebiet West in Elsterwerda.

Das Foto zeigt die Havariestelle im Wohngebiet West in Elsterwerda.

Heer Zeidler
  • Trinkwasserleitung in Elsterwerda-West am Sonnabend (7. Februar 2026) gebrochen.
  • Erstmeldung aus Elsterwerda-West, kurz darauf aus dem Stadtteil Kotschka.
  • Schaden an Abschnitt August-Bebel-Straße/Am Mittelgraben; Teilstück noch zu erneuern.
  • WAV und HTG Prösen rückten an; Versorgung über Ringleitung ab ca. 11.15 Uhr wieder möglich.
  • Bauarbeiten dauern bis in die Nachmittagsstunden; 300–400 Haushalte kurzzeitig ohne Wasser.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den Morgenstunden des Sonnabend (7. Februar 2026) melden zuerst Einwohner aus dem Wohngebiet Elsterwerda-West, dass kein Trinkwasser mehr aus dem Hahn läuft. Wenig später kommt diese Meldung aus dem Stadtteil Kotschka.

Die Mitarbeiter des zuständigen Wasser- und Abwasserverbandes Elsterwerda (WAV) stutzen. Dort ist doch erst eine neue Leitung verlegt worden. Wenig später stellt sich heraus: Es ist ein Abschnitt in der August-Bebel-Straße/Am Mittelgraben, in dem noch ein Teilstück neu verlegt werden muss. WAV-Verbandsvorsteher Maik Hauptvogel verschafft sich einen Überblick. Die Mitarbeiter haben bereits die Havarietruppe vom Partnerunternehmen, der HTG Prösen – Hoch- und Tiefbau GmbH Volker Grünberg, verständigt, und auf die ist wieder mal Verlass. Kurze Zeit später rollt die Technik an, wird die betroffene Stelle aufgegraben. Der WAV bringt die nötigen neuen Rohre und Muffen zur Einsatzstelle.

Schon gegen 11.15 Uhr kann Maik Hauptvogel vermelden, dass wieder Wasser läuft, weil über eine Ringleitung versorgt werden kann. Die Bauarbeiten im havarierten Abschnitt, so schätzt er ein, werden wohl bis in die Nachmittagsstunden dauern. Etwa 300 bis 400 Haushalte haben kurzzeitig kein Wasser gehabt, sagt er.