Von Frank Claus

Das RAAM-Team aus dem Märkischen Kreis (NRW), Partnerkreis von Elbe-Elster, ist auf der Strecke. Scharfer Start war am Sonnabend, 15 Uhr Ortszeit, in Oceanside. Nun liegen die ersten der insgesamt 4920 Kilomter bereits hinter den Fahrern, es geht Momentan (10 Uhr MEZ) in den USA durch die Nacht. Das Team ist jetzt in Arizona. Gegen 18 Uhr Ortszeit war es in der Boregowüste für Julian und Markus am heißesten. Gegen 21 Uhr am Abend hatte das Team die Zeitstation 3 erreicht.

Vorausgegangen ist dem Rennstart eine ausführliche Eingewöhnungsphase. Das gesamte Anmeldeprozedere ging problemlos über die Bühne. Die insgesamt acht Räder für die vier Starter Markus Gärtner, Julian Becker, Sven Dunker und Miki Milvoje Nilovic wurden montiert, das große Wohnmobil und die drei Begleitfahrzeuge einsatzfähig gemacht. Im Begleitteam sind eine Ärztin, Physiotherapeuten, Mechaniker, Navigatoren, Fahrer, Medienleute, insgesamt elf Betreuer. Auch ein Sportwissenschaftler ist an Bord, der die sportliche Leistungsfähigkeit der Biker analysiert und versucht zu optimieren.

Zum Rennen: Was 1982 noch unter dem Namen Great American Bike Race mit nur vier Teilnehmern begann, ist heute eines der härtesten Radrennen der Welt: Race Across America. Jedes Jahr treten die Fahrer hier an, um 4800 Kilometer (in diesem Jahr sind es 4920) zwischen West- und Ostküste von Oceanside nach Annapolis zurückzulegen. Bei einer Höhendifferenz von mehr als 50 000 Höhenmetern, Temperaturunterschieden von 40 Grad müssen die Soloteams in einem Zeitlimit von zwölf Tagen und fünf Stunden und die Vierteams in maximal neun Tagen und fünf Stunden am Ziel sein. Jeweils ein Fahrer ist auf der Piste.

Bildergalerie Race Across Amerika-Team ist gestartet