Mit nur 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Verwaltung der Gemeinde Röderland überschaubar klein. Zu der Gemeinde gehören die Ortsteile Haida, Prösen, Reichenhain, Stolzenhain, Saathain und Wainsdorf und Würdenhain. „Mit so wenig Personal ist es zwar eine Herausforderung, alle Aufgaben zu lösen, aber wir schaffen das allein. Wir haben eine gesunde Personalpolitik“, sagt Bürgermeister Markus Terne.

Derzeit sei keine Stelle unbesetzt. Allerdings habe die Verwaltung seit Jahren nicht ausgebildet. Dies werde sich zum neuen Lehrjahr ändern. Leider sei die Anzahl der Bewerbungen überschaubar.

Als Markus Terne im Jahr 2001 in der Verwaltung angefangen hatte, sei er mit 29 Jahren der Jüngste gewesen. Heute seien nur sechs Mitarbeiter älter als er.

Gemeinde Röderland kooperiert mit den Nachbarn

Den Aufgaben als kleine Verwaltung gewachsen zu sein, heiße jedoch nicht, alles allein stemmen zu müssen. Natürlich werde interkommunale Zusammenarbeit mit den Nachbarn praktiziert. Jedoch sei nicht vorgesehen, Bereiche auszulagern. Einzig die Aufgaben des Standesamtes würden seit vielen Jahren von der Stadt Elsterwerda wahrgenommen. Das Rathaus in Prösen habe kein Trauzimmer, ebenso nicht die Ämter Schradenland und Plessa. Einziger Trauort in Röderland ist die Fachwerkkirche in Saathain. Ansonsten sind es das Rathaus in Elsterwerda, das Gärtnerhaus am Schloss und die Kleine Galerie.

Auch im Brandschutz kooperiert die Gemeinde Röderland

Eine notwendige Zusammenarbeit gebe es darüber hinaus mit den Nachbarn Stadt Elsterwerda, Amt Schradenland und Amt Plessa in dem einen oder Bereich. Der Bürgermeister nennt den Brandschutz mit gemeinsamer Ausbildung und Übungen. Erfahrungen würden auf vielfältiger Ebene ausgetauscht. Er nennt die Datenschutzgrundverordnung, zu der man sich durchaus Rat geholt hat.