
Neun Landräte wollen neue, schnelle Verbindungen: Milau taucht wieder auf Studie für das Verkehrsprojekt
Bad Liebenwerda(fc) Städte und Gemeinden in strukturschwachen Regionen besser an Schnellstraßen und Autobahnen anzubinden, das ist das Ziel von neun Landräten aus drei Bundesländern Sachsen, Sachsen–Anhalt und Brandenburg. Unter dem Namen Milau haben die Verwaltungschefs der Kreise Anhalt–Bitterfeld, Leipzig, Meißen, Nordsachen, Bautzen, Görlitz, Elbe–Elster, Oberspreewald–Lausitz und Spree–Neiße im November 2017 erste Überlegungen vorgestellt. Dabei geht es überwiegend darum, vorhandene Bundesstraßen in autobahnähnlichen Zustand zu versetzen. Die Trasse beginnt an der polnischen Grenze bei Bad Muskau und führt über Hoyerswerda, Ruhland, Elsterwerda bis nach Bad Liebenwerda. Dort teilt sie sich und führt in zwei Strängen über Mühlberg und die Dahlener Heide sowie über Torgau, Eilenburg, Delitzsch bis nach Leipzig und Brehna zur A 38.
