Wahrscheinlich die bisherigen genehmigten Mengen zusätzlich zu dem ohnehin sauren Wasser aus Binnen-, Floß- und Hammergraben aus dem Altbergbaugebiet um Lauchhammer hatten seit der vorigen Woche zu einem massiven Fischsterben in der Elster zwischen Plessa und Neumühl geführt. Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, so teilt die Behörde mit, habe alle acht noch betriebenen Einleitstellen von einst 39 an der Eugal in Elbe-Elster begutachtet. Zuletzt war demnach gehobenes saures Wasser an drei Punkten in Zuflussgräben zur Pulsnitz und weiter zur Schwarzen Elster und vier Punkten in Zuflussgräben zur Schwarzen Elster gepumpt worden. Zwei bleiben durch das Verrieseln übrig. Dort sei das Wasser so zu behandeln, dass ein pH-Wert von 6 erreicht wird. Die Untersuchungen zu der Umweltkatastrophe gehen weiter.