Mühlberg und Bad Liebenwerda: Neue Technik für Tourismus soll Angebot verbessern

Sparkassen-Vorstand Frank Prescher (l.) übergibt im Willkommenszentrum im Kloster Mühlberg den neuen multifunktionalen Großbildschirm samt Zubehör. Daneben: Marie Rosenhahn, Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Claudia Sieber, Pater Alois Andelfinger und Mühlbergs Bürgermeister Maximilian Schöne.
Frank Claus- Neue Technik für Tourismus in Bad Liebenwerda und Mühlberg: Tablets und Touchscreen.
- Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ unterstützt Digitalisierung.
- Marie Rosenhahn entwickelt Imagefilme für beide Städte.
- Genussführungen in Bad Liebenwerda erfolgreich gestartet.
- Nächste Genussführung am 22. Juni: Weinverkostung für 24,90 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vier neue Tablets für die Touristinformation in Bad Liebenwerda und ein berührungsempfindlicher Großbildschirm (Touchscreen) mit Zusatzlautsprecher und Mikrofon für das Willkommenszentrum (ehemaliger Rinderstall) im Kloster Mühlberg – dank der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ werden Tourismusangebote in beiden Städten digitaler.
Sparkassen-Vorstand Frank Prescher hat in Mühlberg bei der Auszeichnungsveranstaltung – das neu etablierte Willkommenszentrum im ehemaligen Rinderstall des Klosters wurde durch die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen zum Denkmal des Monats gekürt – erklärt, dass es wichtig sei, die Region touristisch besser zu vermarkten. Gerade Mühlberg habe ein noch längst nicht ausgeschöpftes Potenzial. Marie Rosenhahn, in beiden Städten für die touristische Entwicklung zuständig, erklärte, dass für Mühlberg und Bad Liebenwerda gegenwärtig Konzepte für Imagefilme erstellt würden, um Besuchergruppen in beiden Orten besser mit der Geschichte und besonderen Sehenswürdigkeiten vertraut zu machen.
Imagefilme sollen Leben in Mühlberg und Bad Liebenwerda zeigen
In Mühlberg wolle sie dazu eine enge Zusammenarbeit mit dem kreislichen Museum 1547 und dem Kloster Marienstern umsetzen. Marie Rosenhahn wolle darauf Wert legen, dass ein Manko vorausgegangener Filme behoben wird: „Wir wollen nicht nur Gebäude zeigen, sondern auch deutlich machen, dass diese Städte leben.“ Das heißt, Vereinsleben, Feste, Menschen in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld und mit ihren Hobbys sollen besser in Szene gesetzt werden.
In Bad Liebenwerda sollen die Tablets vor allem für Schülergruppen Verwendung finden. Bislang zeigen Stadtführerinnen zum Beispiel historische Aufnahmen auf ausgedruckten Blättern. Demnächst können an Ort und Stelle weitaus mehr Fotografien und eigens erstellte Filmchen gezeigt werden.

Bei der ersten Genussführung ging es in den Kurpark Bad Liebenwerda. Die Konditorei Beeg hat sich präsentiert.
Marie RosenhahnPremiere der Genussführungen ausverkauft
Bad Liebenwerda konnte gerade erst einen Achtungserfolg setzen. Die mehrmals im Jahr geplanten Genussführungen begannen bei der Premiere mit großem Zuspruch. „Ausverkauft“, hieß es, als es in den Kurpark ging, Fontane-Episoden erzählt und schließlich vom Büfett der Konditorei Beeg gekostet werden konnte. Die Genussführungen sind für maximal 20 bis 30 Personen ausgelegt.
Der Termin der nächsten Genussführung steht auch schon fest. Am 22. Juni dreht sich alles um den Wein von Winzer Rico Leonhardt. Es geht um die Geschichte des Stadtwinkels und natürlich um den Wein. Gelaufen wird zum Weinberg, eine Weinverkostung ist im Preis von 24,90 Euro inbegriffen. Stand jetzt wird es auch bei dieser Führung am Ende heißen: Ausverkauft! Anmeldungen in der Touristinfo, Telefon 035341 6280.


