„Keine Werksschließung – wir kämpfen“ steht auf einem Transparent, das die Gewerkschaft Nahrung – Genuss – Gaststätten (NGG) am Dienstagvormittag in Brottewitz (Elbe-Elster) symbolisch an die Belegschaft übergeben hat. Vor dem Werktor fanden sich um die 50 Mitarbeiter der Zuckerfabrik, aber auch ehemalige Campina-Beschäftigte ein, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die Aktion soll der Auftakt für weitere Aktionen zum Erhalt des Standortes sein.Die „Interessengemeinschaft Brottewitz“ rief in sozialen Medien zu einer Unterschriftensammlung auf. Für den 15. Februar hat sie um „5 vor 12“ auf Facebook eine Demo unter der Überschrift „Wir machen uns eine Rübe“ angekündigt, an der möglichst viele Menschen aus der Region teilnehmen sollen.

Das mögliche Aus für die Zuckerfabrik in Brottewitz hätte  Auswirkungen über die Elbe-Elster-Region hinaus. Wie die Geschäftsführerin der Agrargenossenschaft Forst, Susanne Zahn, jüngst auf Nachfrage mitteilte, könnte dies soweit führen, dass die Genossenschaft dann keine Zuckerrüben mehr anbauen würde, weil Fahrtwege zur nächsten Zuckerfabrik zu weit seien.

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Am Tag nach der Hiobsbotschaft Das Zuckerdorf Brottewitz ist sauer

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