Alles im Freien und alles mit gebotenem Abstand: Nachdem im vergangenen Jahr auf den Martinsumzug wegen Corona verzichtet worden ist, soll er in diesem Jahr in Bad Liebenwerda „mit großer Sorgsamkeit“, so die Organisatoren der evangelischen und katholischen Kirche wieder stattfinden. Los geht es am 11. November um 17 Uhr mit einem kleinen Martinsspiel auf dem Marktplatz vor der evangelischen Kirche. Dabei wird die Geschichte, die sich um den Heiligen Martin rankt, erzählt. Dann setzt sich der Martinsumzug mit hoffentlich vielen Kindern, die leuchtende Laternen mit sich führen, in Bewegung.

So wird der Umzug in Bad Liebenwerda gestaltet

Der Heilige Martin wird zwar nicht auf einem Pferd sitzen, aber in die Robe schlüpft Bruno Bulang, der dem Zug vorangehen wird. „Wir laufen diesmal durch die Rösselgasse, Fischergasse und Torgauer Straße an der Katholischen Kirche vorbei zurück zum Marktplatz“, so der katholische Pfarrer Stephan Werner. Auf das Singen vor dem Pflegeheim wird am Abend verzichtet. „Wir möchten nicht, dass die älteren Menschen dichtgedrängt an den Fenstern stehen“, so der Pfarrer.
Der Umzug wird tatkräftig vom Förderverein der ökumenischen Kindertagesstätte Sankt Martin unterstützt. Die stellvertretende Kitaleiterin Bianca Möller würde sich freuen, wenn Teilnehmer des Umzugs eine kleine Spende für den Förderverein hinterlassen. „Wir möchten noch in diesem Jahr ein größeres Bodentrampolin anschaffen und zudem kleine Weihnachtsgeschenke für die einzelnen Kitagruppen besorgen“, erklärt sie zum Verwendungszweck. Wer spenden möchte, könne diese gern. Empfänger ist der Förderverein der Kita Sankt Martin, Kontonummer DE90 1805 1000 0201 0328 48.
Natürlich werden Martinshörnchen gereicht und sollen unterwegs Lieder gesungen werden. Den Abschluss, so der Vorsitzende des Fördervereins, Reiko Mahler, bildet ein Abgrillen, wobei die Gäste aufgefordert sind, die Abstandsregeln einzuhalten.