Ich schöpfe nunmehr ein wenig mehr Hoffnung nach den Auszählungen der Wahlen in Hamburg. Es ist schön zu sehen, das der Vormarsch der vermeintlichen Demokraten gestoppt beziehungsweise ausgebremst werden kann.

Das erste aber, worauf diese Menschen zurückgreifen, ist Ihre wohlbekannte und wohlerprobte Opferrolle. Sie führen ihr Wahlergebnis auf die Nachrufe auf den unlängst verübten Anschlag auf Hanau zurück! Wollen wir ihnen das glauben, wollen wir uns nicht langsam entschiedener zur Wehr setzen?

Es sind doch nicht nur die eskalierten Taten! Nein. von den vielen kleinen verbalen Äußerungen in der Nachbarschaft, auf der Arbeit, von den kleinen Anschlägen hört man nichts. Wenn man nichts hören und sehen möchte!

Lasst es uns den Hamburger*innen gleich tun. Setzen wir ein Zeichen, keinen Fuß breit nach rechts. Hisst die Flaggen für mehr Solidarität und vor allem für mehr soziale Gerechtigkeit. Denn wir alle leben in einer Welt mit verschiedensten Herausforderungen, die wir aber auch nur alle gemeinsam angehen können und müssen.

Christian Angermann, Hirschfeld