Wenn so auf die AfD eingedroschen wird („Ahnungslosigkeit“, „Nebelkerze“, „Unfug im Quadrat“), macht das hellhörig! Wenn dermaßen gegackert wird, ist ein wunder Punkt angetastet worden.

Leider (...) ausgerechnet von der AfD! Und tatsächlich, die AfD macht sich ernsthaft Gedanken, wie man einen derart wichtigen und höchst interessanten Logistik-Stützpunkt zu uns in die Sandbüchse bekommt. Und die EU fördert zu 90 Prozent. Wenn das kein Hammer ist. Her damit!

Technik, Know-how, Beschäftigung, Bereitschaft, Versorgung!

Der Ex-Innenminister Schröter war nicht interessiert, der jetzige spricht sich im März 2020 dagegen aus (gegen den Standort Welzow, d. Red.). Die AfD-Fraktion stellt fest, dass im Abschnitt Welzow-Süd Kohleförderung beabsichtigt ist. Ein Fakt!

Was die Brandenburger Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag stehen hat, ist die eine Seite, was die Wirtschaft draußen vor dem Tor macht, eine andere. Oder greift die Landesregierung nun schon offensichtlich in die Wirtschaft ein? Was sind die Alternativen zu Welzow?

Im Antrag der AfD werden mehrere Standorte genannt (Pohlitz, Neuhardenberg, Cottbus-Drewitz). Warum denn nicht Drewitz? Warum nicht Pohlitz? Nirgends im Antrag kommt das Wort „Abbaggern“ vor oder „Buddelregion“. Das sind hysterische Äußerungen der nun Aufgewachten.

Die Waldbrände der Vergangenheit haben uns deutlich vor Augen gehalten, wie sinnvoll eine Löschflugzeugstaffel in der Region ist. Ob nun 30 Kilometer südlich oder 80 Kilometer nordöstlich, das ist wurstegal!

Der letzte Satz im Antrag lautet: „Die Landesregierung ist aufgefordert, einen geeigneten Standort im Land Brandenburg für die Errichtung der ­rescEU-Löschflugzeugstaffel auszuwählen ….“ (Drucksache 7/989).

Also, kümmert Euch! Palaver, schlaue Sprüche und Worthülsen könnt Ihr Euch sparen! Wir wollen diese für uns alle wichtige Investition. Und zwar ruckzuck, ehe andere diese Chance ergreifen.

Siegfried Nußbeck, Plessa