Kurz nach 3 Uhr sind die Feuerwehren rund um Elsterwerda am Donnerstagmorgen alarmiert worden. Grund war ein Gebäudebrand in Hirschfeld. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen brennenden Dachstuhl vor.

Die Löscharbeiten zogen sich nach Angaben der Leitstelle Lausitz bis nach 6 Uhr hin. Dann meldeten die Einsatzkräfte: Feuer aus. Der Bewohner des Hauses wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Zu seinem Gesundheitszustand und zur Brandursache waren am Morgen noch keine Angaben möglich.

Ein Brandalarm in Cottbus hatte sich dagegen am Mittwochabend schnell erledigt. Angebranntes Essen hatte die Feuerwehren nach Schmellwitz eilen lassen. „Ein Grillhähnchen im wahrsten Sinne des Wortes“, heißt es dazu nur von der Polizei. Der Grund für das Malheur war auch schnell gefunden. Der Bewohner hatte 1,4 Promille Alkohol im Blut – und offenbar Hunger.

Achtung, Autofahrer!

Wer am frühen Morgen unterwegs ist, sollte vorsichtig sein. Bei Temperaturen um 0 Grad oder auch leicht darunter, besteht Glättegefahr in Teilen der Lausitz. Ansonsten versprechen die Wetterfrösche Sonnenschein und bis zu 11 Grad im Lauf des Tages.

Landwirte demonstrieren in Dresden

In Sachsen sammeln sich derweil am Morgen erneut die Landwirte. Sie wollen gegen die aktuelle Agrarpolitik demonstrieren. „Wir rechnen mit mehr als 1000 Traktoren, die durch die Straßen rollen“, sagt Hagen Stark von der Vereinigung „Land schafft Verbindung“, die gemeinsam mit dem Landesbauernverband zu den Protesten aufruft. Vor dem sächsischen Landtag, wo der Landwirtschaftsausschuss ab 8 Uhr zur Novellierung der Düngeverordnung berät, wollen die Bauern mit Kundgebungen auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

Der aktuelle Stand zum Mord in Cottbus

Zum Mordfall in Cottbus hat sichInnenminister Michael Stübgen (CDU) am Mittwoch geäußert. „Es handelt sich bei der Schießerei um eine Milieutat, vielleicht aus dem Bereich Banden- oder organisierte Kriminalität“, erklärte Stübgen. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keinen neuen Erkenntnisstand zu den Tätern. Reporterin Andrea Hilscher kommentiert den Fall: Bittere Realität in der Lausitz.

Corona: 61 Verdachtsfälle in Brandenburg

Das andere drängende Thema der Woche: Corona. Aus der Lausitz liegen keine neuen Meldungen von Verdachtsfällen vor. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Potsdam gab es bislang 61 Verdachtsfälle im Land, bei neun standen die Ergebnisse am Mittwoch noch aus. Zum Stand der Lage in OSL, wo unter anderem Schüler nach einer Italienreise beobachtet wurden, lesen Sie hier den aktuellen Stand.

Die Brandenburger Landesregierung will am Nachmittag über den Stand der Vorsorgemaßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus informieren.

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Den dazugehörigen Artikel finden Sie hier: Warum sich das Tanken in Polen nicht immer lohnt.