LR+LR+Jobcenter-Betrug in Elbe-Elster
: Ist eine Frau Opfer eines Fehlers geworden?

Einer Frau aus dem Süden von Elbe-Elster wird vorgeworfen, zu viel Heizkosten beim Jobcenter geltend gemacht zu haben. Das Gericht löst den Betrug auf und stellt Rechtsirrsinn fest.
Von
Manfred Feller
Bad Liebenwerda
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„Schwarzes Gold“ ist Mangelware: Kohle–Briketts sind rund um Fürstenwalde kaum noch zu haben. Besitzer von Kachelöfen können nicht mit Kohle heizen. Umsteigen auf Holz kann gefährlich sein. (Symbolbild)

Kohlebriketts liegen am 30.06.2014 während einer Aktion der Grünen auf einer Schaufel vor dem Kanzleramt in Berlin. Der Bundesvorstand der Partei Bündnis 90/Die Grünen fordert mit der Kampagne "Kohle stoppen! Klima retten!" den Ausstieg aus dem Braunkohlenstrom. Foto: Hannibal/dpa ++ +++ dpa-Bildfunk +++

Schlimm genug, dass eine Frau ihre Wohnung noch mit Braunkohlebriketts heizen muss. Vom Jobcenter Elbe-Elster wird sie auch noch wegen Betrugs angezeigt und landet in der Anklagebank des Amtsgerichts Bad Liebenwerda. Der Amtsschimmel wiehert.

Hannibal Hanschke/dpa