Zum ersten mal alle an einem Tisch: Der frisch gewählte Bürgermeister der Verbandsgemeinde Liebenwerda, Herold Quick, hat am Donnerstag zur ersten erweiterten Chefrunde ins Rathaus Bad Liebenwerda geladen. Am Tisch saßen der Vorsitzende der Verbandsgemeindeversammlung, seine drei Beigeordneten, die Leiterin der Koordinierungsstelle und die vier, nun ehrenamtlichen Bürgermeister der Städte Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück.

Ein bis zwei Mal im Monat in großer Runde

„Ich stelle mir vor, diese Runde, ein bis zwei Mal im Monat durchzuführen“, sagt Herold Quick, wobei der Vorsitzende der Verbandsgemeindeversammlung nur zur Premiere anwesend war. „Wir besprechen Verwaltungsangelegenheiten“, begründet Herold Quick. So seien am Donnerstag vor allem organisatorische Abläufe besprochen worden. Wie koordinieren sich die ehrenamtlichen Bürgermeister der vier Städte mit der Verbandsgemeindeverwaltung? Wer nimmt welche Termine wahr, wie werden Einladungen weitergeleitet? Wie wird über den Postein- und -ausgang in der Verwaltung gewacht? Vieles sei neu und solle dennoch mit möglichst wenig Bürokratie und transparent bearbeitet werden.

Regelmäßig soll in großer Runde über den Stand der Zusammenführung der vier einstigen Verwaltungen von Bad Liebenwerda, Falkenberg, Mühlberg und Uebigau-Wahrenbrück berichtet werden. Zahlreiche Mitarbeiter erhalten veränderte Aufgaben und neue Arbeitsorte. „Je nach Notwendigkeit werden wir auch Amtsleiter einbinden“, sagt Herold Quick.

Bad Liebenwerda