Die russische Historikerin Prof. Irina Scherbakowa hat eine bewegende Laudatio auf die Initiativgruppe Lager Mühlberg gehalten. Für die Aufarbeitung der Lager-Gräueltaten hat die Gruppe einen Karl-Wilhelm-Fricke-Sonderpreis erhalten.
Die Initiativgruppe Lager Mühlberg ist mit dem Karl-Wilhelm Fricke-Sonderpreis 2020 geehrt worden. In der Jury: Marko Martin, Schriftsteller; Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin Bundesstiftung Aufarbeitung, Horst Köhler, Bundespräsident a. D.; Prof. Dr. Irina Scherbakowa, Memorial Moskau; Dr. Burkhart Veigel, Spender und Marianne Birthler, ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen (Vorsitzende, von links).
Bundesstiftung Aufarbeitung
Der Initiativgruppe Lager Mühlberg ist der Karl-Wilhelm-Fricke-Preis der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur überreicht worden. Der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Liebenwerda, Thomas Richter, erinnert bei der Übergabe des Preises im Lager Mühlberg an die Anfänge der Geschichtsaufarbeitung.