Vor fünf Jahren wurde die Aktion „Offene Gärten Elbe-Elster-Land“ durch David Falkenberg von Köln am Rhein in seine Wahlheimat im Elbe-Elster-Land mitgebracht. Der sehr gelungene Start sprach sich schnell herum, machte neugierig und in den folgenden Jahren wuchs die Zahl der Teilnehmer, die ihre privaten Gärten an zwei Wochenenden im Jahr für Gäste aus nah und fern öffneten.

Verein soll leistungsfähige Strukturen schaffen

Doch die private Initiative kam auch an ihre Grenzen. So ein Projekt braucht engagierte Mitstreiter und eine Struktur. Die gibt es jetzt. Elf Gründungsmitglieder haben am 23. August den Verein „Offene Gärten im Elbe-Elster-Land“ mit Sitz in Bad Liebenwerda gegründet. Erste Vorsitzende ist Valentine Siemon aus Bad Liebenwerda. Ziel des Vereins sei die Förderung der Gartenkultur und des Naturschutzes im Landkreis Elbe-Elster, die Entwicklung eines Garten- und Naturbewusstseins sowie die Förderung der Artenvielfalt und des Insektenschutzes. Etablieren wollen die Mitglieder „Grüne Salons“ für Kunst und Kultur. Dabei gehe es um Wissensvermittlung, Austausch sowie Ausstellungen und Lesungen. Gärten seien wichtige Orte des sozialen Miteinanders.
Die Aktion „Offene Gärten“ solle künftig mit Gartenführungen sowie Vortragsreihen zur Gestaltung und Nutzung von Gärten ergänzt werden. Dabei sollen unter dem Aspekt des Klimawandels und zunehmender Wetterextreme Alternativen der Gartengestaltung aufgezeigt werden. Der Verein suche enge Kooperation mit Garten- und Naturschutzvereinen.
Informieren können sich Interessenten und Unterstützer über die weitere Entwicklung, die Vereinsarbeit und die für 2023 geplanten Vorhaben auf der Webseite www.offenegaerten-eel.de beziehungsweise in sozialen Medien.