Feuerwehr in Bad Liebenwerda: „Öl“-Einsatz auf Teich und brennender Komposthaufen

Sieht aus wie ein Ölfilm, ist aber Ergebnis eines natürlichen Prozesses auf einem kleinen Teich bei Bad Liebenwerda.
Feuerwehr/M. NeumannBesorgte Bürger haben am Sonnabendmorgen (5. August) die Feuerwehr gerufen. Auf einem Teich neben dem Schwarze–Elster–Radweg von Bad Liebenwerda in Richtung Wahrenbrück bemerkten sie einen dickflüssigen Film, der in etwa die Hälfte des Gewässers überzogen hatte. Sie vermuteten Öl.
Kameraden der Feuerwehr entnahmen eine Probe aus dem Teich und überprüften die Substanz mittels Testpapier und Schauglas. Dabei wurde festgestellt, dass es sich vermutlich um Absetzungen aus natürlichen organischen Prozessen handelte. Die Feuerwehr hat mittels Strahlrohr und kräftiger Wasserzugabe den dickflüssigen Teppich durchmischt und so wieder eine normale Wasseroberfläche erzeugt.
„Sonst wären wir vermutlich noch mehrfach am Tag auf die Beobachtung hingewiesen worden“, sagt der stellvertretende Verbandsgemeindewehrführer Martin Neumann, der es gut findet, dass Bürger reagiert haben.

Ein Komposthaufen nahe des Umspannwerkes Bad Liebenwerda hat sich vermutlich selbst entzündet.
Feuerwehr/M. NeumannBrennender Komposthaufen beim Umspannwerk
Am Abend des gleichen Tages mussten die Kameraden dann doch noch mal raus — zu einem brennenden Komposthaufen nahe dem Umspannwerk. Nach einer ersten Lageeinschätzung geht die Feuerwehr davon aus, dass sich der Haufen organischer Abfälle im Zuge des Verrottungsprozesses selbst entzündet hat. Die Polizei war dennoch vor Ort.
