Brand in Sachsen: Feuer im Kieswerk Liebersee – Rauchsäule bis Mühlberg sichtbar

Ein Feuer hat diese große Anlage im Kieswerk Liebersee schwer beschädigt.
Nico WendtFragende Blicke am Donnerstag (8. Februar) in Mühlberg, Martinskirchen, Koßdorf, Burxdorf und anderen Orten in Grenznähe zum Freistaat Sachsen. Was brennt dort auf der anderen Seite der Elbe? Dichter, schwarzer Rauch steigt in den Himmel.
Nach Angaben von Nico Wendt, Reporter der Torgauer Zeitung, war im Kieswerk Liebersee bei Belgern eine große Sieb- und Förderanlage in Brand geraten. Zahlreiche Feuerwehren aus der Umgebung mit Dutzenden Einsatzkräften seien alarmiert worden. Jene Brandbekämpfer, die zuerst am Kieswerk eintrafen, sprachen von einem Vollbrand.
Um gegen das Feuer auch von oben vorgehen zu können, seien auch Wehren aus Torgau und Oschatz, die Drehleitern besitzen, gerufen worden. Mit vereinten Kräften seien die Flammen gegen 13 Uhr, nach etwa zwei Stunden, gelöscht gewesen.
Vermutung zur Brandursache im Kieswerk Liebersee
Wie die Torgauer Zeitung berichtet, vermutet die Polizei als Ursache den Einsatz eines Schneidbrenners bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten entstanden. Die Hitze hätte auf Gummibänder der Förderanlage übergegriffen. Es werde von einem Schaden in Millionenhöhe ausgegangen.
Erst im Sommer 2022 hatte die Mühlberger Feuerwehr im heimischen Kieswerk einen Technikbrand mit Verletzten trainiert.
