Brand in Bad Liebenwerda: Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses in Maasdorf

In Maasdorf ist es im Dachboden eines Einfamilienhauses zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung gekommen.
Jens BergerFeuer in einem Einfamilienhaus im Weinbergweg in Maasdorf, Ortsteil der Stadt Bad Liebenwerda. Um 22.45 Uhr rücken die Kameraden in der Donnerstagnacht (25. April) aus. Beim Eintreffen sehen sie den Rauch, der sich durch die Dachziegel ins Freie zwängt. Nach der Lageerkundung entscheidet Ortsgemeindewehrführer Stefan Gängler, in der Nacht auch Einsatzleiter, die Drehleiter einsatzbereit zu machen.
Ein Bewohner berichtet zum Hergang, dass er sich im Erdgeschoss nur kurz etwas zu essen geholt und beim Gang zurück schon ein völlig verqualmtes Obergeschoss vorgefunden habe. Sofort sei die Feuerwehr informiert worden.

Feuer in einem Wohnhaus, das führt unter dem Einsatzstichwort Gebäudebrand groß wie hier in Maasdorf immer zu starkem Personal- und Technikeinsatz.
Jens BergerVerbandsgemeindewehrführer Mathias Bauer erklärt, dass nach jetzigem Erkenntnisstand durch einen technischen Defekt Einrichtungsgegenstände auf dem Spitzboden in Brand geraten seien und zur starken Rauchentwicklung geführt hätten. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs habe sich eine zweite Person im Untergeschoss befunden.
Gebäudebrand groß gemeldet, deshalb volle Einsatzstärke
Durch das schnelle Eingreifen, etwa 70 Kameraden waren mit elf Fahrzeugen angesichts des Einsatzstichwortes ‚Gebäudebrand groß‘ alarmiert worden, konnte größerer Schaden vermieden werden. Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort.
Im Verlauf des Einsatzes konnte entschieden werden, das Dach nicht über die Drehleiter zu öffnen. Es reichte, die Dachverkleidung im Inneren abzunehmen.
Das Einfamilienhaus ist gegenwärtig eingerüstet. Vermutungen, dass Dacharbeiten stattgefunden haben, seien nicht zutreffend. „Das Gerüst hat nichts mit Arbeiten am Dach zu tun“, erklärt Mathias Bauer.
Die Bewohner blieben unverletzt. Bis auf den Brandraum sei das Haus weiter bewohnbar.
