: Was haben die Verantwortlichen aus dem Feuer gelernt?
Vor einem Jahr, am 29. Mai 2020, brach ein Feuer im Moor des Naturschutzgebietes „Der Loben“ aus. Hunderte Feuerwehrleute kämpften Tag und Nacht gegen das sich rasch ausbreitende Feuer. Am Ende waren fast 90 Hektar Natur in Mitleidenschaft gezogen worden. Was haben alle Verantwortlichen daraus gelernt?
Ein mächtiger Brand im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hatte am 29. Mai den Himmel über Hohenleipisch verdunkelt. Gegen 10 Uhr hatten mehrere Turmkameras der Waldbrandüberwachung eine Rauchentwicklung in dem Gebiet zwischen Gorden, Hohenleipisch, Döllingen und Plessa unweit der sogenannten Seerosenteiche registriert.
VRS
Obwohl keine Flammen zu sehen sind, flackern die Glutnester unter der Oberfläche immer wieder auf. Die Feuerwehrleute kämpfen dadurch an unzähligen Fronten.
Feuerwehr
Diese faszinierende Aufnahme vom Loben mit dem Moor, den verkohlten Birkenstämmen und grünen Baumkronen ist dieser Tage ein Jahr nach dem verheerenden Brand unweit Hohenleipisch entstanden.
Petra Wießner
Rechts am Bildrand die niedergebrannte Biberburg. Naturwacht-Rangerin Petra Wießner zeigt einen von dem Nagetier umgelegten Baum, den es noch nicht verwertet hat.
Manfred Feller
Das alte Moor ist wieder gut mit Wasser gefüllt. Zu finden ist diese Aussicht nahe des Rundweges, der ab dem Wanderparkplatz nach dem Ortsausgang Hohenleipisch in Richtung Gorden in Angriff genommen werden kann.