Brand bei Mühlberg: Ödland fängt Feuer – sieben Ortswehren rücken aus

Zwischen Fichtenberg und der Elbe bei Mühlberg hat die knochentrockene Natur gebrannt.
Martin Neumann- Brand bei Fichtenberg: Ödland und Buschwerk nahe der Elbe stehen in Flammen.
- 7 Feuerwehren rücken aus; Einsatz mit 30 Kräften und 7 Fahrzeugen binnen 1,5 Stunden beendet.
- Trockene Felder und nahe Häuser erhöhten das Risiko einer schnellen Ausbreitung.
- Ursache: Vermutlich Funkenflug bei Pflegearbeiten am Elbdeich.
- Feuerwehr mahnt zur Vorsicht bei Arbeiten in trockener Umgebung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem ansehnlichen Aufgebot sind die Feuerwehren aus dem Südwesten des Landkreises Elbe-Elster am Montagnachmittag (30. Juni) von der Leitstelle Lausitz in die Nähe von Fichtenberg beordert worden. „Unweit der Elbe standen Ödland und leichtes Buschwerk in Flammen“, erläutert Verbandsgemeindewehrführer Martin Neumann. Die Lufttemperatur liegt über 30 Grad Celsius. Es ist sehr trocken.
Was sich zunächst relativ ungefährlich anhört, hätte bei aufkommendem Wind auch schnell ausufern können. Denn in der Nähe befindet sich ein ausgedehntes Getreidefeld. Und nur etwa einen Kilometer entfernt liegt die Ortslage Fichtenberg. Mähdrescherbrände in der Vergangenheit haben gezeigt, wie rasend schnell sich ein Feuer ausbreiten, Wälder und Siedlungen bedrohen kann.
Das Feuer bei Fichtenberg war gegen 14.20 Uhr gemeldet worden. Sofort ausgerückt waren die Wehren Mühlberg, Fichtenberg, Bad Liebenwerda, Neuburxdorf, Brottewitz, Koßdorf und Altenau mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften.
Wassertankstelle in Fichtenberg eingerichtet
Vor Ort, so Martin Neumann, konnte der Ödland- und Buschbrand schnell unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Während die Wehren Fichtenberg und Altenau die Wasserversorgung zum Betanken der Fahrzeuge am Löschwasserbrunnen Fichtenberg herstellten, konnten die anderen Kräfte den Brand bekämpfen. Die Tanker wurden im Pendelverkehr wieder aufgefüllt. Nach eineinhalb Stunden war der Einsatz unter der Leitung des Mühlberger Ortsgemeindewehrführers Andy Selig beendet.
Als Verursacherin wird eine Firma vermutet, die im Bereich des Elbdeiches Pflegearbeiten mit einem Mulcher durchgeführt hatte. Derartige Arbeiten, bei denen Maschinenteile heiß werden und mit brennbarem Material in Berührung kommen oder Funkenflug durch Steine verursachen, sollten bei dieser Witterung unterbleiben, so der Verbandsgemeindewehrführer. Obwohl es keine Pflicht sei, würden nicht wenige Landwirte zur schnellen Erstbekämpfung von entstehenden Feuern bei der Getreidemahd, ob an der Technik oder auf dem Feld, vor Ort Wasserwagen bereithalten.

