Gasunfall bei Bad Liebenwerda: Haus verraucht – drei Verletzte, darunter ein Kind

In einem Wohnhaus in Burxdorf war vermutlich die verbaute Feuerstätte – ein Kachelofen – nicht ordnungsgemäß im Betrieb bzw. erfüllte die Voraussetzungen für den Betrieb nicht. Rauch verteilte sich im Wohnbereich.
Martin Neumann/Feuerwehr- Ein Kachelofen in Burxdorf, Bad Liebenwerda, verursachte Rauch in einer Wohnung.
- Mehrere Personen, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt.
- Die Bewohner bemerkten den Rauch und suchten selbstständig Hilfe.
- Drei Personen wurden mit Rettungshubschraubern nach Berlin gebracht.
- Feuerwehr belüftete das Gebäude und unterstützte den Rettungsdienst.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zu einem Einsatz im Bad Liebenwerdaer Ortsteil Burxdorf (Landkreis Elbe-Elster) ist die Feuerwehr am Sonntagmorgen (3. Februar) ausgerückt. In einem Einfamilienhaus war vermutlich der Kachelofen nicht ordnungsgemäß in Betrieb beziehungsweise erfüllte die Voraussetzungen für den Betrieb nicht. Das teilt Martin Neumann, Wehrführer der Verbandsgemeinde Liebenwerda, mit.
Um 7.33 Uhr hatte die Leitstelle Lausitz in Cottbus die Feuerwehren aus Bad Liebenwerda, Neuburxdorf und Mühlberg sowie Rettungswagen in Bad Liebenwerda, Burxdorf und Riesa-Mitte alarmiert. Mit dem Einsatzgrund: Hilfsleistungseinsatz – Gasgeruch/Gasaustritt ging es zum Einsatzort nach Burxdorf.
Bewohner wurden in Spezialklinik nach Berlin geflogen
Die Kohle in dem Ofen verbrannte nicht vollständig. „Dadurch konnten sich Rauchgase und insbesondere Kohlenstoffmonoxid im Wohnbereich verteilen“, so Martin Neumann weiter. Im Haus waren zu der Zeit drei Personen – darunter ein Kleinkind. Auch ein Hund sei im Haus gewesen. „Glücklicherweise bemerkten die Bewohner noch selbstständig den kritischen Zustand und eilten zu Rettungswache in Burxdorf“, erzählt Martin Neumann.
Trotzdem mussten die drei zur weiteren Behandlung mit zwei Rettungshubschraubern in eine Spezialklinik nach Berlin geflogen werden. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, beräumte die Feuerstelle, unterstützte den Rettungsdienst und den zuständigen Schornsteinfeger. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
