Bahnstrecke Ruhland - Falkenberg
: Reisende aus RE11 geholt – Züge fahren wieder

Update, 16. August, 8 Uhr: Auf der Strecke zwischen Falkenberg und Elsterwerda-Biehla ist ein Regionalzug (RE11) unweit von Zeischa stehengeblieben. Etwa 30 Reisende wurden aus dem Zug geholt. Was ist da passiert?
Von
Frank Claus
Bad Liebenwerda
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Auf der Strecke von Ruhland nach Falkenberg ist unweit des Bad Liebenwerdaer Ortsteils Zeischa ein Regionalzug stehengeblieben.

Auf der Strecke von Ruhland nach Falkenberg ist unweit des Bad Liebenwerdaer Ortsteils Zeischa ein Regionalzug stehengeblieben.

Jens Berger

So vermeldet es die Deutsche Bahn: „Streckensperrung auf der Strecke von Ruhland nach Falkenberg/Elster zwischen Zeischa und Bad Liebenwerda. Es kommt zu Verspätungen und Ausfällen in beide Richtungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Elsterwerda-Biehla und Falkenberg eingerichtet.“

In den späten Nachmittagsstunden vermeldet ein Bahnsprecher: „Bis voraussichtlich Tagesende wird der Status bestehen bleiben, da die Strecke weiterhin gesperrt ist (Arbeiten an der defekten Oberleitung).“ Inzwischen rollen alle Züge wieder planmäßig. In der Nacht zu Freitag konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden.

Die Leitstelle Lausitz hat am Donnerstag (15. August) um 12.52 Uhr Kameraden der Feuerwehr und Mitarbeiter des Rettungsdienstes an die Bahnlinie bei Zeischa beordert. Martin Neumann, stellvertretender Verbandsgemeindewehrführer, erklärt: „Ein Regionalzug in Richtung Bad Liebenwerda ist in eine defekte Oberleitung gefahren und war danach nicht mehr fahrtüchtig. Die Feuerwehr ist angefordert worden, um die Passagiere auf freier Strecke aus dem Zug zu holen.“

Mit Streckleitern konnten die Reisenden über die technischen Anlagen neben den Gleisen bei Zeischa klettern.

Mit Streckleitern konnten die Reisenden über die technischen Anlagen neben den Gleisen bei Zeischa klettern.

Jens Berger

27 Reisende zügig aus dem Zug geholt

Das sei auch sehr zügig erfolgt. Mit Streckleitern konnte ein Ausstieg aus dem Zug (RE11) und der Übergang über die Bahngleise und Nebenanlagen auf den parallel verlaufenden Waldweg realisiert werden. Alle Reisenden, es sollen 27 gewesen sein, hätten ohne Probleme den Zug verlassen können. Um 14 Uhr sollen die Insassen mit einem Bus abgeholt werden.

Wie lange die Streckensperrung andauern wird, wann der liegengebliebene Zug abgeschleppt werden kann – dazu gibt es noch keine Aussagen von der Bahn. Reisende sollten sich im betreffenden Abschnitt auf Schienenersatzverkehr und mögliche Verspätungen einstellen.