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: Auf den Spuren der Kinder des „verlorenen Transports“ in Tröbitz

Nach einer Irrfahrt kommt ein Zug mit etwa 2500 jüdische Häftlingen nach 13 Tagen bei Tröbitz zum Stehen. Über den „verlorenen Transport“ ist viel berichtet worden. Aber eher wenig über die etwa 500 Kinder, die im Zug waren. Das soll sich ändern.
Von
Frank Claus
Domsdorf/Tröbitz
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  • Anstelle Blumen legen Juden auf Grabsteinen kleine Steine ab. Das ist ein Ritual mit langer Vergangenheit. Es stammt aus der Zeit, in der Juden auf der Flucht aus Ägypten durch die Wüste zogen. Damit wollen sie den Leichnam vor wilden Tieren schützen.

    Anstelle Blumen legen Juden auf Grabsteinen kleine Steine ab. Das ist ein Ritual mit langer Vergangenheit. Es stammt aus der Zeit, in der Juden auf der Flucht aus Ägypten durch die Wüste zogen. Damit wollen sie den Leichnam vor wilden Tieren schützen.

    Kultusministerium BB/Pixabay
  • Gedenken zum 73. Jahrestag der Befreiung vom "Verlorenen Transport" in Tröbitz - auf dem Jüdischen Friedhof, links Lore Robinson, deren Eltern im Zug waren, in der Mitte Zwi Birnbaum (85), Überlebender des Verlorenen Transports, lebt heute in Israel.

    Gedenken zum 73. Jahrestag der Befreiung vom "Verlorenen Transport" in Tröbitz - auf dem Jüdischen Friedhof, links Lore Robinson, deren Eltern im Zug waren, in der Mitte Zwi Birnbaum (85), Überlebender des Verlorenen Transports, lebt heute in Israel.

    Heike Lehmann
  • 2018 auf dem Jüdischen Friedhof in Tröbitz: Zwi Birnbaum mit seiner Frau Monique, dem Enkel Noam und dem Sohn Avner (v.r.)

    2018 auf dem Jüdischen Friedhof in Tröbitz: Zwi Birnbaum mit seiner Frau Monique, dem Enkel Noam und dem Sohn Avner (v.r.)

    Heike Lehmann
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