: Nur ein neuer Orgelbau-Azubi im Kammerbezirk Cottbus
Im Bereich der Handwerkskammer Cottbus erlernen derzeit etwa 2000 junge Leute einen Beruf. Der einzige Azubi, der neu in die Lehre zum Orgelbauer eingestiegen ist, kommt aus Moritzburg und lernt in Bad Liebenwerda.
Julius Blankenburg aus Moritzburg ist der jüngste Auszubildende im Mitteldeutschen Orgelbau A. Voigt in Bad Liebenwerda. Das Erlernen grundlegender Handwerkstechniken im Umgang mit Holz und Metall steht zunächst im Vordergrund.
Manfred Feller
Orgelbaumeister Axel Thomas erläutert, was an dieser Orgelpfeife aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zu überarbeiten ist. Links: Azubi Leonard Wilde (20) aus Leipzig; rechts: Geselle Damian Schütze (22) kommt ebenfalls aus Sachsen.
Manfred Feller
In dem gut durchlüfteten Holzlager liegt das Material, aus dem neue Orgeln oder Einzelteile für die Restaurierung hergestellt werden.
Manfred Feller
Die betagten Pfeifen aus der Orgel Wiederau werden derzeit beim Mitteldeutschen Orgelbau A. Voigt in Bad Liebenwerda überarbeitet.
Manfred Feller
Für den Neubau und die Restaurierung muss der Orgelbauer bis zu 20 Holzarten und deren Eigenschaften kennen.
Manfred Feller
Eine Orgel ist Handarbeit. Dies schließt moderne Maschinen in den Werkstätten jedoch nicht aus.