: „Hier leben Menschen unter erbärmlichsten Bedingungen“
,,Ein Dorf wird verkauft“ hieß es im Dezember 2017. Die Siedlung Alwine wurde weltweit bekannt. Der erste Käufer machte einen Rückzieher, der aktuelle hatte Visionen - passiert ist seitdem nichts. Ein heimischer Unternehmer könnte die letzte Rettung sein.
Domsdorfs Ortsvorsteher Peter Kroll kennt die unrühmliche Nachwendegeschichte der Siedlung Alwine in- und auswendig. Hier der Versuch des Eigentümers, ein Wohngebäude zu beräumen. Der Müllberg ist inzwischen weiter angewachsen.
Manfred Feller
Bewohner Paul Urbanek glaubt nicht, dass großartig etwas passieren wird. Die Dachziegelpakete stehen seit Monaten vor dem Haus.
Manfred Feller
Ein stark sanierungsbedürftiges Wohnhaus in der Siedlung.
Manfred Feller
Mit Blick auf das Gesamtbild von Alwine macht dieses Nebengelass samt Hof neben dem Mehrfamilienhaus einen gepflegten Eindruck.
Fotos: Manfred Feller
Auch die Nebengebäude auf den unbewohnten Grundstücken in Alwine verfallen. Die Natur holt sich den Raum zurück.
Manfred Feller
Punktuell gibt es in der Siedlung auch gepflegte Bereiche.
Manfred Feller
Es regnet rein: das nicht fertig eingedeckte Mehrfamilienhaus.