LR+LR+Ärzte in Elbe-Elster
: Wie Mediziner für den ländlichen Raum gewonnen werden sollen

In Elbe-Elster gibt es spürbare Lücken in der medizinischen Versorgung. Wie hier das neue Uniklinikum in Cottbus helfen kann. Bürgerdialog in Elsterwerda gibt Anregungen.
Von
Manfred Feller
Elsterwerda
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Was in Berlin an einigen Stellen schon umgesetzt wird - hier zeigt Alexander Kugelstadt, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, im Institut für psychogene Erkrankungen mit einem Mitarbeiter den Ablauf einer Videosprechstunde - soll es nach dem Wunsch der Stadt bald auch in Luckau geben. Luckau möchte Modellregion für Telemedizin werden.

15.01.2019, Berlin: ILLUSTRATION - In einer inszenierten Szene zeigt Alexander Kugelstadt, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, mit einem Mitarbeiter, der die Rolle des Patienten (Bildschirm) darstellt, eine Videosprechstunde im Institut für psychogene Erkrankungen. Seit 2017 werden Videosprechstunden als Kassenleistung vergütet. In der Hauptstadtregion gehört die Behandlung am Bildschirm aber noch längst nicht zum Standard. (zu "Virtueller Raum statt Wartezimmer: Videosprechstunde beim Arzt" vom 13.02.2019) Foto: Carsten Koall/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Videosprechstunde ist eine von vielen Möglichkeiten, wie Patienten aus Elbe-Elster und Mediziner aus dem Landkreis und darüber hinaus miteinander kommunizieren können. So manch ein persönlicher Arztbesuch zum Beispiel in Dresden erübrigt sich damit. Das Gespräch am Bildschirm kann jedoch nur einen Teil der medizinischen Versorgung abdecken.

Carsten Koall/dpa